Auf ins neue Jahr!

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Für mich war das Jahr 2013 ein ganz Besonderes. Doch um dieses Jahr einmal Revue passieren zu lassen brauche ich mal einige Tage Ruhe. Und außerdem ist das Jahr auch noch nicht ganz vorbei, denn es steht uns ja auch noch die Silvesternacht bevor!

Wir sind gestern Abend erst zurück gekommen und hatten einige schöne Einladungen von Freunden bei ihnen zuhause mit einem schönen Essen das neue Jahr zu begrüßen. Und prinzipiell ist das auch genau das Silvester, dass wir uns vorgestellt haben. Doch nach all dem Rummel, den langen Fahrten, den vielen neuen Gesichtern, Familienfeiern, der Taufe und und und, haben wir uns entschlossen Helene etwas Ruhe zu gönnen und erst einmal entspannt anzukommen. Also wird es bei uns ein Silvesterfest zu dritt. Der Tisch wird schön gedeckt und wir werfen uns in unsere schicksten Jogginganzüge! Es gibt Käsefondue, wir machen uns ne gute Flasche Wein auf und wir werden nach sechs Monaten zum ersten Mal (!!!) wieder einen DVD-Abend machen. Vorher wird ganz klassisch „Dinner for One“ geschaut und um 00.00 Uhr stellen wir uns auf den Balkon und sind gespannt wie viel wir vom Feuerwerk sehen werden. Wir hoffen dass die Nachbarn über uns keine Tanzparty veranstalten und dass das kleine Supergirl sich nicht erschrecken wird bei all dem Geknalle. Und dann werden wir wahrscheinlich gegen ein Uhr einschlafen. Schließlich wird das Kind ja nicht länger schlafen, weil die Eltern das gerne so hätten… Also super unspektakulär und genau richtig für uns! 

Selbstverständlich habe ich auch die anderen Mädels vom Team gefragt was sie machen. Aline legt natürlich auf – und zwar in Doha – und Patricia feiert in München. Ari hatte sich bis gestern nicht entschieden was sie machen werden. Ganz oben auf der Liste stand allerdings ein schönes Essen bei sich zuhause mit Freunden. Dafür konnten mir aber Saskia, Julia und Janine schon sagen, wie sie den heutigen Abend mit Kind gestalten werden:

S  A  S  K  I  A
Es ist soweit! Mein ältester Sohn ist jetzt fünf und wir machen KINDERDISCO!
Die Silvesterfrage wird mit zunehmender Kinderzahl nicht unbedingt leichter, aber mit steigendem Alter der Kinder zumindest dahingehend einfacher, dass die Kinder wach bleiben und mitfeiern wollen oder sollen oder müssen und auch die letzte Nacht des Jahres zum Family-Event wird. Das beinhaltet aber, dass die Kids Silvester schon richtig verstanden haben und dann ist es doch irgendwie grad schön, wenn man mit seinem Nachwuchs feiert, finde ich. Schließlich will man ja auch nicht ohne seinen Partner den Jahreswechsel verbringen. Anderenfalls müsste man sich aber auch der Babysitterproblematik stellen, die bei uns auch an allen anderen Tagen des Jahres relativ ungeklärt ist. In diesem Jahr sind wir also verabredet (ausnahmsweise schon seit Wochen). Natürlich ebenfalls mit Nachwuchs. Dabei fällt mir auf, dass die „Mit-Kind-Silvesterparty-Einladungen“ zunehmen. Das liegt aber wohl eher an unserem Alter und der damit einhergehenden Entwicklung der Mitmenschen… Wir fangen nun also schon nachmittags an mit Champagner und spielen und nebenbei vorbereiten. Dann gibt’s „Disco“ mit Musik, Tanz und Chips im Halbdunkeln und alle dürfen aufbleiben solange sie wollen. Wer müde ist, kommt in ein Bett, bis nur die größten oder ausgeschlafensten übrig bleiben. Achso, und für die Erwachsenen (und hungrigen Kinder) gibt’s übrigens die ganze Nacht Raclette. In dem Fall wirklich das perfekte Essen, falls man mal wieder nicht zum essen kommt oder unterbrochen wird, kriegt man trotzdem was warmes. 

J A N I N E
Lange haben mein Freund und ich hin und her überlegt. Hin und her. HIN steht für den Besuch bei Freunden. HER für zu Hause bleiben.

Ich: HIN
„Weißt du noch, mit diesen Freunden haben wir letztes Jahr Silvester verbracht. Ich habe vergeblich versucht ein Ei, eine Windel oder gar einen Storch aus Blei zu gießen, um meiner Freundin zu sagen, dass ich schwanger bin.“
 
Er: HER (trocken)
„Ja, ich erinnere mich an dieses Meisterwerk abstrakter Kunst. Und was ist mit dem Kleinen? Wo soll er schlafen?“
 
Ich: HIN
„Im Kinderwagen?! Oder wir nehmen das Reisebettchen mit.“
 
Er: HER (skeptisch)
„Und wer ist sonst noch eingeladen?“
 
Ich: HIN
„Oooch, noch ein paar andere Freunde, (und füge leise hinzu) die ebenfalls Kinder haben.“
 
Er: HIN
„Aso, na dann…“
 
Seine Ironie ist ansteckend. Mittlerweile sehe ich uns am 31.12. auch auf einer Veranstaltung, die mehr einem Kindergeburtstag als einer Silvesterparty gleicht. Fest steht: Der erste Jahreswechsel mit Kind ist alles, nur nicht langweilig. Happy new life!
 
 
J U L I A
Also Silvester sieht bei mir dieses Jahr ziemlich mau aus:
Mein Vater singt die Fledermaus, meine Mama schaut zu und ich werde mir, nachdem ich den kleinen ins Bett gebracht habe, ebenfalls die Fledermaus ansehen. Via livestream. Parallel dazu kipp ich mir ein paar Gläser Prosecco rein und warte bis meine Eltern zurückkommen, um dann mit Ihnen aufs neue Jahr anzustossen. Danach werd ich mich zu meinem kleinen Schatz kuscheln und ins neue Jahr entschlummern.
Soweit der Plan. Kann natürlich auch passieren, dass Levi mir einen Strich durch die Rechnung macht, dann spielen wir ne Runde und er darf mit mir zusammen ins neue Jahr rutschen 🙂

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