CHALLENGE
„Back to Pre-Baby-Body“
Der Gesundheits-Check

  Aspria_Pro_Check

Ich gebe zu, ich war ein wenig nachlässig wenn es darum geht, über meine „Back to Pre-Baby-Body“-Challenge zu schreiben. Das hat nicht damit zu tun, dass ich die Challenge aufgegeben habe. Vielmehr ist es so, dass ich so beschäftigt mit Trainieren bin, dass ich meiner Schreib-Zeit einfach oft keine Lust hatte noch über den Sport zu schreiben… Außerdem wollte ich, wenn ich mich zur Challenge äußere auch klare Ergebnisse haben!

In Kürze geht mein Trainingsergebnis von meinem Vibrationshanteltraining online, doch vorher möchte ich noch von meinem Gesundheits-Check im Apria Berlin berichten. 

Vor einigen Wochen gab es im Aspria in Berlin ein Pressefrühstück, bei dem ein wirklich umfassender Fitness-Check gemacht wurde. Wobei Fitness an sich hier schon das falsche Wort ist, denn der Körper wird ganzheitlich betrachtet und es wird jeweils ein ganz individuelles Profil entwickelt. Und weil ich ja gerade am Anfang meiner 6-monatigen Challenge stand, hat es perfekt gepasst, meine Fitness und meine Gesundheit einmal en Detail zu überprüfen. Leider ist das Team vom Aspria, die jedem Mitglied diesen Check anbieten, immer sehr ausgebucht, dass ich ein wenig auf meinen Check warten musste. Doch vor fünf Wochen war es endlich soweit und mich erwarteten sowohl die Bestätigung meines nicht sehr guten Fitness-Levels, als auch einige Überraschungen und neue Erkenntnisse…

Doch einmal kurz der Check in der Zusammenfassung:
„Der Ausgangspunkt von Aspria APO ist die Absicht, die Gesundheit und das Wohlbefinden zu maximieren.“ Der Test findet in privater Atmosphäre mit einem der Sportwissenschaftler aus dem Team statt. Man beginnt mit einem kleinen Anamnese-Gespräch, wobei mögliche Vorerkrankungen oder Einschränkungen abgeklärt werden. Anschließend werden Körpergröße, Gewicht, Fettanteil, Fettmasse und Körperwasser gemessen. Und schon hat man ein schnelles erstes Ergebnis. An dieser Stelle wäre in den meisten Fitnessclubs Schluss – so nicht aber hier. Im Grunde geht es jetzt erst richtig los. Gemessen werden nämlich noch: Body-Mass-Index, Blutdruck, Blutzucker, Blutcholesterin, Fitness (mit dem Polar Fitness Test, vergleichbar mit deiner maximalen Sauerstoffaufnahme), Stressresistenz (via EKG), Haltungsbewertung (mit der Spinal Mouse wird die Wirbelsäule in verschiedenen Haltungen „abgefahren“ und auf den Computer übertragen) und der oxidative Stress. 

Meine Ergebnisse:
Größtenteils haben mich meine Ergebnisse recht positiv Überrascht. Ich dachte, dass ich insgesamt wirklich extrem umfit bin, durch den Schlafmangel und das Mama-sein in einem Dauerstress-Zustand und mit Sicherheit viel zu viel Körperfett habe. Im Grunde lag ich überall in einem guten Mittelfeld. Das Gewicht ist natürlich noch nicht da, wo ich es haben will und der Körperfettanteil, genzugenommen die Fettmasse müsste auch noch reduziert werden. Dennoch war ich gleich zu Beginn guter Dinge. Mein Body-Mass-Index lag auch im Mittelfeld (früher lag ich allerdings immer knapp an der Grenze zu „untergewichtig“) und Werte wie Blutzucker, Blutcholesterin und mein Blutdruck waren alle samt auch wunderbar. Als dann mein Fitness-Level getestet wurde, hatte ich meinen persönlichen kleinen Schreckensmoment. Na klar wusste ich, dass ich noch Lichtjahre von meiner eigentlichen Fitness entfernt bin, aber als mir die Polaruhr dann das Ergebnis mit dem Wortlaut „NAJA“ präsentierte, war ich doch ziemlich empört. Najaaaaa, das ist eine vier in Schulnoten. Eine Note besser hätte ich schon erwartet. Heul… Aber da kann man nix ändern. Vielleicht war es auch Tagesform-abhängig und einfach kein guter Tag. Egal. Diese bittere Pille musste ich erst einmal schlucken. Anschließend kam allerdings ein Test, der mich absolut positiv überrascht hat: ich habe den Optimalwert (der beste Wert, der jemals gemessen wurde bei Probanden) bei der Stressresitenz erreicht. Ganz ehrlich, das hätte ich niemals gedacht. Ich dachte ich sei Dauergestresst durch chronischem Schlafmangel und Mama-Sein, doch genau das Gegenteil war der Fall. Mir wurde das Ergebnis so erklärt, dass junge Mütter meistens ein sehr gutes Ergebnis haben weil (aufgepasst), sie es geleert haben in kurzen Ruhepausen komplett abzuschalten! Wahrscheinlich wäre hier mein Wert all die Jahre zuvor eher erschreckend gewesen…

Meine Wirbelsäule hat die typischen Mami-Haltungsschäden nach der Stillzeit und mein oxidativer Stress ist optimal, will heißen dass ich nur wenige Giftstoffe im Körper habe.

Doch was sagen diese Testergebnisse eigentlich aus?
Im Grunde ist solch ein Test die perfekte Grundlage für den Trainingsbeginn. Mit den Ergebnissen kann ein Personal Coach den idealen Trainingsplan erstellen und dabei auch noch die individuellen Trainingsziele berücksichtigen. Idealerweise steigt man alle 4 Wochen kurz mal auf die Waage um den Körperfettanteil und das Gewicht zwischendurch zu kontrollieren und gegebenenfalls das Training an einigen Stellen anzupassen. Nach 7-8 Monaten sollte man den Test komplett noch einmal machen um klare Trainingsergebnisse zu ermitteln. Da ich aber kein Aspria-Mitglied bin und daher auch keinen Termin mit einem Personal-Trainer hatte, konnte mir Advisor Ringo nur einige kurze Anregungen mit auf den Weg geben. Ich muss mein Fitness-Level eindeutig verbessern – gut, das war mit klar. Dann muss ich meine Wirbelsäule stabilisieren und mit gezielten Kraftübungen meine Fettmasse in Muskelmasse umwandeln. Im Prinzip sind das Dinge, die mir vorher schon klar waren. Was ich nicht wusste, dass mein Grundumsatz von Kalorien in einem Ruhezustand bei 1500 kcal liegt. An einem normalen Tag sollte ich also auf jeden Fall 2000 Kalorien zu mir nehmen, dass mein Stoffwechsel richtig arbeitet. Das war mein Moment der Erleuchtung, denn hier mache ich oft einiges falsch. Ich nehme eher weniger Kalorien zu mir und wundere mich, weshalb ich nicht so schnell abnehme. Kein Wunder natürlich, wenn der Stoffwechsel blockiert ist – aber das muss man ja erst einmal wissen. Ich achte also zukünftig drauf, dass ich ausreichend esse und selbstverständlich heißt das nicht, dass ich 2000 Kalorien in Form von Schokolade zu mir nehme…

Mein Fazit: 
Der Test war super interessant und hat mir viel über meinen Körper verraten. Man sollte jedoch zumindest einen Termin im Anschluss mit einem Trainer haben um die Ergebnisse auch in ein passendes Trainingsprogramm zu übersetzen. Er bietet dann aber auf jeden Fall die ideale Basis um ein gezieltes Training zu starten!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.