Press & Smile - Lachgas zur Geburt

… besser bekannt als Lachgas. Lachgas, hier, in einem Mummy Blog?? Yes!! Denn wusstet ihr schon, dass Lachgas eine wunderbare Alternative zur PDA ist? In Holland, England, Frankreich oder Finnland gilt es als ganz normal, dieses unter der Geburt zu Verabreichen. Und für das Baby ist das völlig ungefährlich.

Statistiken sagen, während in Deutschland im Jahr 2013 von jeder vierten Frau eine PDA in Anspruch genommen wurde, die nicht ganz ohne Risiken verbunden ist, machten besagte Nachbarländer davon fast gar keinen Gebrauch – denn dort wird Lachgas verabreicht.

Das Gas flutet in der Narkose rasch an und ab (geringer Blut/Gas-Verteilungskoeffizient), die Narkose wird dadurch gut steuerbar und es treten keine oder geringe Atemdepressionen auf. Das Gas wird hauptsächlich wieder über die Lungen ausgeschieden und ein geringer Teil diffundiert durch die Haut.

Gebärende verabreichen sich das Lachgas per Knopfdruck selber. Das geht bis unmittelbar vor der Geburt. Die einzelnen Dosen wirken nicht lange, können aber bis zum Ende immer wieder selber injiziert werden.
Anders die PDA, die muss zeitlich entsprechend vorher gesetzt werden um wirken zu können. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass das Lachgas keinerlei Einfluss auf die Wehen Tätigkeit hat, sondern den gefühlten Geburtsschmerz erträglicher macht. Umfragen unter Müttern haben ergeben, dass ein Geburtsschmerz von 9 auf einer Skala von 10 mit Lachgas nur als eine 5 wahrgenommen wird.

Das ist fast die Hälfte!!

Nach etwas Recherche sind wir auch in Deutschland auf Krankenhäuser gestoßen, die diese Methodik anwenden. Allerdings muss die Gebärende um Hilfe bitten, eine PDA aber ausdrücklich ablehnen. Die PDA ist also aktuell noch erstes Mittel der Wahl, wenn Schmerzmittel nicht mehr helfen.