Das Elledorado der Abendmode

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Wir lieben Abenteuergeschichten. Diese geht so: Vier junge Frauen gründen ein Modelabel, das durch die Decke geht. Gwyneth Paltrow, Rihanna, Sienna Miller tragen und lieben Galvan – ein Jahr nach Gründung! Das Geheimrezept der vier Macherinnen: cleane Eveningwear, Classics mit modernem Edge zu  – für Abendmode – annehmbaren Preisen. Zugegeben, wir Mummys verbringen die meisten Abende zu Hause. Was das Modelabel Galvan für uns dennoch so spannend macht? Eine der vier Gründerinnen ist Mummy.  

Anna-Christin Haas kann von überall aus arbeiten – auch vom Tripp-Trapp-Stuhl ihres Sohnes Louis (3) aus. Dort ist sie manchmal sogar besonders kreativ. Vor sich den Laptop. Die vier Galvan-Gründerinnen sind von Los Angeles, London und Düsseldorf aus tätig  – und wir wissen, wie viel Abstimmung das bedarf. Madeleine, Saskia, Camilla und ich stehen quasi täglich vor der Distanz-Problematik, sei es auch nur zwischen Kreuzberg, Charlottenburg, Moabit und Friedrichshain. Nun ja, „to galvanise“ bedeutet ja übersetzt nicht umsonst „in Schwung bringen“.

Foto Anna Haas für Mummy Mag

Wir haben Anna-Christin Haas zum Mummy-Interview getroffen:

Wie kamst du zum Modedesign und letztendlich zu Galvan?
Ich habe acht Jahre in London als Design Director gearbeitet und bin für meinen Freund nach Deutschland zurück gegangen. Es war schon immer mein Wunsch mich mit meinem eigenen Label selbstständig zu machen, habe dann durch meinen Freund Nick die Mädels kennen gelernt: Sola (aus Island), Kate (aus New York) und Carolyn (aus der französischen Schweiz). 
Mit Familie und Kind macht es Sinn, dass man zu viert ist. Und ich bin dankbar, denn es war wahnsinnig schwierig als unser Sohn noch sehr klein war. Ich verbringe die Morgen- und Abendstunden mit Louis, dazwischen und danach arbeite ich – in der Hochsaison oft bis 1 Uhr nachts. Freitags versuche ich mir so gut wie möglich den Tag für ihn frei zu halten, dabei hilft es natürlich aber auch, dass beide Großeltern vor Ort sind. 

Hat das Muttersein deinen Blick auf Mode geändert?
Nicht wirklich. Okay, ich denke heute etwas mehr über Komfort nach. Früher war mein Credo sehr feminin. Heute arbeite ich lieber mit Kontrasten: mit schweren und leichten Qualitäten, sowie geometrischen Formen die auf weiche, feminine Linien stoßen. Reduziert und zeitlos, dennoch elegant und modern. Sehr wichtig sind mir innovative Konstruktionen, hochwertige Stoffe und das meine Entwürfe dem Köper der Frau schmeicheln, aber mit genügend Raum, um sich darin zu bewegen. Besonders liebe ich Evening Jumpsuits, leger und stretchy.

Wieso war es letztendlich die Abendgarderobe, der ihr euch verschrieben habt?
Wir haben eine Niche entdeckt. Moderne und elegante Eveningwear, die den Zeitgeist trifft und zugleich erschwinglich ist. Viele unserer Freunde sind ständig auf Events eingeladen und konnten nicht verstehen, dass es einfach keine modernen, schönen und individuellen Abendkleider mit einem hohen Designer Anspruch unter 3.000 Euro gab. Heute schon (schmunzelt): Galvan gibt’s im Quartier 206, im KaDeWe, bei Pfueller und First in Frankfurt oder bei Jades in Düsseldorf.

Was sollte jede Mutter im Kleiderschrank haben?
Eine große schöne Designer-Bag, wo immer eine Windel rein passt und man den ganzen Kram nicht so rein quetschen muss. Ich kleide mich im Alltag eher casual – sprich Knitwear-Jumpers, Jeans, meistens Boots. Mit einer schönen Tasche kann man jedoch jedem Outfit einen speziellen Look geben.

Aber auch in die kleine Céline passen Windeln und Feuchttücher.
Die kleine Céline? Ich hab nur die Große (lacht).

       

 

 

 

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