Madeleine hat die GU Balance App getestet

Hallo Abspannen. Hallo Fitness. Hallo kleine Gönnung (wie meine Schwester sagen würde). Ich habe es getan: Ich habe fast 30 Tage lang GU Balance getestet und bin dabei so einige Male an meine Grenzen gestoßen. … 

Nach den ersten 10 Tagen, die übrigens der kostenlosen Testphase entsprechen, gab es ein erstes Sum-up von mir. Nun ist der Test-Monat vorüber und ich musste ganz schön überlegen, wie ich meine vielen Erfahrungen zu einem sinnvollen Feedback zusammenbringe. Die vielen Entspannungsübungen führen nämlich schon zu Synapsenübersprungshandlungen *lach*

#MummyGoesBalance – Check
Vielleicht das Wichtigste zuerst: An meinem positiven ersten Eindruck hat sich bis zuletzt nichts geändert. Die Rezepte sind toll, die Übungen für nen Yogi-Fan wie mich gut nachvollziehbar. Dass die Entspannungsübungen auch ganze „Ruhetage“ beinhalteten, passte mir hervorragend. 

Das ist nur leider auch die Krux!
Es gab einfach Tage, da hatte ich super Lust dran zu bleiben und Tage, da habe ich nicht mal reingeschaut. Obwohl mir die  Wochenübersicht der App prima aufzeigte, was die nächsten Tage auf mich zukommt, hatte mein innerer Schweinehund einige Male die Oberhand. Deswegen für alle Mummys, die solch ein Programm testen wollen: Schweinehund in den Urlaub schicken und ne extra Portion Disziplin ordern!
GU Balance ahnte diese Hürde und hilft mit Blogeinträgen rund um das Thema „Schweinehund Überwindung“ oder „Erschöpfung vorbeugen“. Das war – zumindest mental – super hilfreich.

Allerdings, hüstel, habe ich die meiste Zeit bei den Fitness-Übungen gemogelt. Der knappen Zeit, bzw. meiner Prioritäten wegen, habe ich nie Übungen gemacht, die mit mehr als 15 Minuten angepriesen waren. Meist habe ich erst in die Videos reingeschaut und dann mit der Umsetzung begonnen, so war ich alleine damit schon gute 30 Minuten beschäftigt. 
Durch meinen 40-Stunden-Job ist Sport für mich morgens unter der Woche nicht drin. Da schlafe ich solange es geht – sprich Izzy (1) mich lässt. Sport geht also nur am Nachmittag zusammen mit Izzy oder am Abend nach dem Essen (puh!) oder am Wochenende.

Eine andere Hürde für mich – als Super-Duper-Reste-Impro-Köchin – waren Rezept-Zutaten, die ich nicht unbedingt im Haus habe. Sambal Oelek – Check.  Chilischoten – Check. Koriandersamen – Check. Ingwer – Check. Aber roter Mangold, Reisessig, Sojajoghurt, Mohn, Alfalfa Sprossen… hmmm. Ich muss ehrlich gestehen, ich hätte mich eher an die Rezepte getraut, wären mehr Alternativen zu Zutaten angeboten worden. UND ich koche immer für alle, nicht erst für Izzy und für uns Eltern separat. Hier fände ich klasse, wenn GU Balance den Fragebogen bei Beginn des Programms um eine Mummy-Abfrage erweitert: 
[  ] Juchu, ich bin Mutter
[  ] von ___ Kind/ern im Alter von ___
[  ] die Rezepte sollen kindgerecht sein, denn meine Kids essen mit
[  ] die Fitness-Übungen sollen Kind kompatibel sein, denn meine Kids turnen mit

Bei so vielen Rezepten ist für Familien natürlich vieles dabei. Die muss man aber bisher erstmal finden. Wären kindergerechte Rezepte von vorne herein einstellbar, das würde es für uns Mummys tatsächlich noch einfacher machen. 

Ommmmm
Richtig gehend angetan haben es mir die Entspannungsübungen.
Die sind so einfach und trotzdem komme ich von alleine nicht drauf. Deswegen habe ich die, dank der ausführlichen Erläuterungen, wirklich fast jeden Tag gemacht.
[x] Spaziergänge lassen sich hervorragend mit Kind umsetzen. 
[x] Kurzer Body-Scan im Liegen um die eigene Wahrnehmung zu verfeinern.
[x] Gelassenheit durch 10 Minuten Meditation entwickeln.
[x] 5-Minuten-Pausen der Ruhe in den Alltag einbauen. Kein Handy, Kein Laptop, einfach nur mal Augen schließen und tief in sich reinatmen.
[x] Ruhetage – YES! Auch mal – bei alldem, was wir gerade noch auf der To Do-Liste haben – einen Tag lang gaaaaaaar nichts machen. Wirklich. Das wirkt Wunder.

Insgesamt beide Daumen hoch
auch wenn ich, wie ihr lesen konntet, nicht alles mitgemacht habe, was GU Balance mir vorgeschlagen hat. Aber im Vergleich mit meiner Mitgliedschaft im Fitness-Studio (seit meiner Schwangerschaft bin ich nicht mehr da gewesen) und mit meinen Kochbüchern (Rezepte raussuchen versus Rezepte angeboten bekommen) hat GU Balance preis-leistungs-technisch NUR Vorteile. Wenn man nach 3 Monaten feststellt, dass man doch nie mitmacht, dann hat das immer noch weniger als 1 Monat Fitness-Studio gekostet. Was GU Balance für mich rund macht: die Komm-Mal-Runter Tipps. Die fand ich alle realisierbar und haben Spaß gemacht.

Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mal 10 Tage gratis (die gehen wahnsinnig schnell rum) oder 30 Tage für 9,99 EUR zu testen, kann sich HIER dafür anmelden. Ladet euch auch gleich noch die App dazu runter, damit ihr die Features, Einkaufslisten und Statistiken immer dabei habt. Disziplin zum Downloaden gibt es sicher auch bald. Habt Spaß!