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In Deutschland ist das Home-Office noch nicht sehr populär. Das ist vor allem für Mütter schade, denn vielen Frauen würde das Arbeitsleben erleichtert werden, wenn Gleitzeiten mit zusätzlicher Home-Office Zeit die Regel und nicht die Ausnahme wären. Thumbs up für alle Unternehmen, die solch flexiblen Arbeitsmodelle bereits umsetzen. Vielleicht wäre das auch ein Schlüssel, um der deutschen Geburtenraten-Misere zu begegnen… 

Die Realität ist so, dass in Deutschland vorwiegend in selbstständigen Arbeits- und Auftragsverhältnissen das Glück der Arbeit am eigenen Schreibtisch besteht. Ich habe mit einem Kind mein Anstellungsverhältnis aufrecht erhalten. Nach der Geburt der Zwillinge wurde es aber deutlich komplizierter. Die Selbstständigkeit war die Befreiung. Und inzwischen arbeite ich u.a. bei Zalon, der Stilberatung von Zalando in der Modebranche – meinem Steckenpferd.

Mutter werden oder sein verändert viele Dinge grundlegend im Leben. z.B. nicht mehr ganz frei über seine Freizeit verfügen zu können, neue Stress- und (Schlaf-)Belastungsgrenzen an sich kennenzulernen, Verantwortung für andere Menschen zu tragen, Fremdbestimmung auszuhalten usw. Aber natürlich wird auch all das belohnt. Mit einer ganz besondere Art von Liebe zum Beispiel, die einem ohne das Muttersein versagt bleiben würde. 

Notwendigkeit oder Wunsch zu arbeiten besteht aber auch bei Müttern (und Vätern). Beim Wiedereinstieg in den Job können Weg- und Arbeitszeiten, starre Jobstrukturen oder Druck aus der Chefetage den Alltag einer Groß- oder Kleinfamilie erschweren oder sind auf Dauer nicht vereinbar. Vielleicht möchte man auch anfangs zu Hause arbeiten, weil man das Kind einfach so wenig wie möglich oder sogar gar nicht weggeben möchte.

Neben meinen Mama-Jobs u.a. als Putzfrau, Köchin, Kellnerin, Friseuse, Entertainerin und Erzieherin für drei kleine Herrschaften macht sich der Job als Stylistin bei Zalon besonders gut. Zum einen ist Mode meine Leidenschaft und ich kann dieser bezahlt nachkommen. Zum anderen gliedert sich die Online-Stilberatung besonders gut in dieses vielfältige Jobkonstrukt ein. Das liegt vor allem daran, dass die Arbeit zu 100% im Home-Office umsetzbar ist. Zur Not auch mal mit den Kids auf dem Schoß. Denn zeitgebunden sind lediglich die Kundentelefonate, die aber auch flexibel von mir in meinem Terminkalender freigeschaltet werden. Und zwar genau nur so, wie sie mir passen und so viele wie ich schaffe. Die Kunden suchen sich die zu ihnen passenden Termine für das Beratungsgespräch aus und den Rest der Arbeit mache ich wann es mir spontan passt (innerhalb von 24 Stunden). 

Da kommt es auch häufig vor, dass ich noch abends an der Umsetzung der neuen Looks für meine Kunden sitze. Aber das macht mir nichts. Schließlich habe ich den ganzen Nachmittag Zeit, um meinen anderen Verpflichtungen nachzukommen und kann jederzeit springen, wenn einer meiner Herrschaften ruft… Vorteile von angestellten Arbeitsverhältnissen sind in punkto Sicherheit bezüglich der Auftragslage nicht von der Hand zu weisen, aber auch als Zalon Stylist kann ich mich auf „Kundschaft“ verlassen. Denn nicht wie sonst bei selbstständiger Arbeit verbringe ich einen Teil der Zeit damit nach neuen Auftraggebern und Jobs zu fahnden, sondern Zalon übernimmt die PR. Die Kunden kommen also von ganz alleine zu mir. Zalon dient dabei als Plattform auf der ich meinen eigenen Kundenstamm aufbaue. 

 Inzwischen beobachte ich, dass immer mehr Frauen, die nach der Geburt eines Kindes schnell wieder in Teilzeit arbeiten, trotzdem von der dreijährigen Elternzeit Gebrauch machen. Denn so behalten sie den Anspruch auf Anstellung und Position (meist in Vollzeit) und nutzen dabei die Möglichkeit innerhalb dieser Periode schon in geringerem Umfang wieder ins Berufsleben einzusteigen. Und vielleicht – wenn möglich – auch mal in andere Branchen rein zu schnuppern. Die aufkommenden Serviceorientierung im E-Commerce als logische Weiterentwicklung des Onlineshopping-Booms ist da ein interessanter Bereich. Denn bei der heutigen Waren- und Preistransparenz durch das Web, kommen wieder zusätzliche Faktoren ins Spiel, die ein Alleinstellungsmerkmal verlangen oder verursachen können. Warum also nicht ein Teil dieser Anfänge sein? Und auch der Aspekt der Modebranche an sich ist ein Markt den es sich lohnt in Deutschland zu beobachten. Da ist sicherlich noch großer Spielraum.

 Zalon sucht übrigens auch immer wieder nach neuen Stylisten, die gern ihr eigener Chef bleiben wollen. Wer Interesse hat kann sich hier weitere Infos holen und bewerben.

Mein Stylistenprofil gibt’s nach dem Klick. Auch gerne für alle, die Lust auf einen neuen Look haben!