Ben, Leon, Emma, Mia, Hanna, Noah
reinkommen, Essen ist fertig

Pexels Foto zu Vornamen in Deutschland Whoop Whoop, Good News für 2016: die Geburtenrate steigt wieder in Deutschland. Was Kim Kardashian mit Downloads im Apple App-Store gelungen ist (völliger Zusammenbruch wegen Mega-Run auf ihre neue App) hat jetzt die eeeeewig sinkende Geburtenrate ebenso geschafft, einen Break. Es geht wieder nach oben mit der Kurve, außer wenn es um der Deutschen liebste Vornamen geht.

Neue Namen braucht das Land! 
Was Großstadteltern schon ne Weile zu spüren bekommen haben, wenn sie auf der Suche nach einem Kitaplatz, einem Spielplatz mit kürzeren Warteschlangen an Rutschen oder Schaukeln, Kaffees und Restaurants mit freien Kinderstühlen oder einfach schon bei der Suche nach Kinderärzten und/oder (Beleg-)Hebammen waren – es gibt doch mehr als vom Statistischen Bundesamt behauptet wird – es gibt richtig viele Kinder um uns rum. Und das ist großartig. Und der Widrigkeiten zum Trotz, wird auch darauf früher oder später reagiert und nachgesorgt werden. Wobei wir aber gerne ein bissle nachhelfen würden?
Mit frischem Wind in den Vornamens-Bestseller-Listen. Da tut sich nämlich weniger was, außer dass sich Klassiker die Klinke in die Hand geben und fröhliches Platz-wechsle-dich spielen.

Natürlich sind „Klassiker“ wie der Name schon sagt, nicht umsonst derart beliebt, sondern treffen den Nerv unserer Zeit und Generation. Aber für andere Namen gilt das doch ebenso und wenn ich mir vorstelle, dass in meiner Klasse FÜNF Michaels, viele Roberts und Stefanies saßen, werden das in den Schulklassen unserer Kinder dann eben viele Bens, Leons, Emmas, Mias und überhaupt eher kurze Vornamen sein. 

die beliebtesten deutschen Vornamen 2015

Dagegen spricht natürlich überhaupt gar nichts, doch wenn wir uns etwas wünschen dürften, dann wäre das mitunter mehr Mut zur Vielfalt. Mehr Variation dieser Listen, Namen die wir noch aus kühnsten Kindheitsträumen kennen und denen neues Leben eingehaucht werden könnte. Als Sarah Jane von den Jane Waynes den Namen ihrer kleinen Tochter bekannt gab, hüpfte unser Herz, denn Wilma kennt jeder, aber eher als Comic-Heldin aus dem TV. Und mit dem Chart-Erfolg der Österreichischen Band WANDA gibt es vielleicht auch mehr kleine Mädchen mit diesem Namen. Und bei unseren Geburtsgeschichten von „The day that…“ gibt es wöchentlich neue Babynamen zu entdecken. Auch eine Angela Merkel wurde 2015 geboren und Angie ist immerhin ein Welthit, so oder so …

 

❅ whoop whoop ❆ ❅ ❆ ❅

 

Ps: Worauf ihr ausnahmsweise Mal pfeifen solltet? Diesen Artikel aus der INSTYLE
Bildquellen: F.A.Z. und via Pexels

3 Gedanken zu „Ben, Leon, Emma, Mia, Hanna, Noah
reinkommen, Essen ist fertig

  1. Unser Sohn heißt Noah. Und ich finde es wirklich schrecklich, dass der Name gerade im Trend liegt. Wir haben uns damals für den Namen entschieden, weil er hier im Dorf noch nicht vorkam. Und das war mir wichtig. Wir haben ewig gebraucht um uns auf einen Namen zu einigen. Zumal die schönen Jungsnamen, hier in der Familie schon sehr verbreitet sind (Dorf – riesenfamilie). Und die nordischen Namen aus meiner Heimat fand der Papa total doof. Noah war ein Kompromiss aus meinem Vorschlag mit Noel.

    Na ja. Ich hab beschlossen, dass ich eh nur noch Mädchen kriege. Und dann stünden die Namen der nächsten 3 Kinder in jedem Fall fest. Und die stehen da alle nicht auf der Liste 🙂

  2. Ich steh ja auf altdeutsche Namen. Die sind auch wieder im Kommen was ich schön finde. Wobei auch verstörend, wenn ein strenges „Henriette, lass das!!!!“ Über den Spielplatz kreischt u ich denke, oh man ich hab doch gar nix gemacht!!

    Wir haben immer geschaut, dass die Namen der Mädels nicht in den top 20 auf irgendwelchen Listen stehen. Aber ich höre immer öfters den Namen Marlene. Aber was will man machen, ist einfach ein schöner Name

  3. Meine Tochter heißt Aurélie Sophie. Der Name ist mir bisher nur in der Form Aurelia über den Weg gelaufen leider tun sich viele sehr schwer damit, den Namen richtig auszusprechen. Dabei hatte ich immer die Befürchtung, dass wir immer auf das Lied von „Wir sind Helden“ angesprochen werden. Ich liebe den Namen und würde mich niemals anders entscheiden.
    Unser ungeborener Sohn bekommt allerdings einen kurzen prägnanten Namen, der in den 80ern sehr populär war.

    Ich würde mich niemals für einen Namen entscheiden, der in den letzten zehn Jahren in den Top20 zu finden war.

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