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Reisen mit Baby im Camper Van

Barbara_und Jan_Franzreb_travelwithkids_Neuseeland_im Camper Van So sieht es aus, wenn Familie Franzreb Elternzeit macht. Mit Baby Mika (4 Monate) geht es für 7 Wochen ans andere Ende der Welt. Denn Babys sind leicht zu tragen, schlafen viel, kosten wenig, besuchen weder Kita noch Schule und sind in Sachen Ernährung noch wenig anspruchsvoll. Kaum eine Zeit eignet sich also so gut zum Reisen wie das erste Lebensjahr. Das dachte sich sich auch Gast-Mummy Barbara, die uns hier von ihrem Abenteuer und den Essentials für Reisen mit Baby im Camper Van berichtet. 

Essential 1: Reisebett
Wir hatten das NOMAD Reisebett dabei, es war aber ziemlich wenig Platz im Camper vor unserem Bett, das jedoch wirklich riesig, so dass Mika bei uns im Bett geschlafen hat. In den Airbnb Wohnungen zuvor in Australien haben wir es genutzt, im Van nicht. Kleiner Nachteil ist natürlich, dass man immer aus dem eigenen warmen Bett aussteigen muss, wenn man das Baby füttert (ob Flasche oder Brust).

Essential 2: Babynahrung
Wir haben immer heißes Wasser abgekocht und nicht aus dem Tank genommen sondern aus einer Wasserflasche. Und ich hatte immer zwei Themoskannen dabei ( 500ml) eine mit heißem und eine mit kaltem Wasser zum mixen. Außerdem hatte ich unseren Mikrowellen-Sterilisierer für die Fläschchen mit dabei. Überall, auch im Camper gibt es Mikrowellen. Man kann sie aber auch für 10 Dollar in jedem Supermarkt kaufen, dann muss man sie nicht mitnehmen von zu Hause.

Essential 3: Wärmflasche
Es kann ziemlich kalt werden nachts im Camper, also auf jeden Fall eine kleine Wärmflasche für das Baby mitnehmen

Essential 4: Kindersitz
Wir haben unseren Kindersitz nicht mitgenommen, weil wir nicht so viel mitschleppen wollten und überall einen mieten konnten ( Mietwagen, Campervan, Taxi) Leider fand Mika den im Campervan überhaupt nicht gut und hat sich darin viel beschwert, so dass ich häufig neben ihr (und nicht vorne) sitzen musste, um mich um sie zu kümmern.

Essential 4: Tragetuch
Auf jeden Fall eines mitnehmen. Wir hatten eine Babytrage dabei für die Wanderungen, die mit Kinderwagen nicht möglich waren.
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Zu Beachten: Reise-Rhythmus
Wenn irgendwie möglich dann fahren, wenn Schlafenszeit für das Baby ist, manchmal fährt man längere Strecken und die können dann sehr anstrengend für alle werden. Ansonsten habe ich Mika ein Mobilee gebaut über ihrem Sitz, damit ich auch mal vorne sitzen konnte. Ablenkung hilft immer.

Zu Beachten: Baden
Unser Camper ist Selfcontained – das heißt, er beinhaltet eine kleine Küche, Toilette und WC. Alles ist eng und klein und der Duschkopf war bei uns sehr stark eingestellt, was auf zarter Babyhaut nicht angenehm ist. Also blieb nur die Spüle (dafür ist Mika aber schon zu groß) oder ein Eimer, den wir dann mit warmen Wasser gefüllt haben. Einer von uns hat sich dann in die Dusche gesetzt, den Eimer zwischen den Beinen und der andere hat Mika darin gewaschen. Ein großes Vergnügen für Mika.

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Zu Beachten: Aktivitäten (die nicht mehr gehen)
Kajak, Rafting, Segeln, Tauchen, Stand-up-Paddeling, Surfen – alles wunderbare Aktivitäten, die wir gerne machen und Neuseeland natürlich prädestiniert dafür. Wenn man es jedoch nicht alleine machen möchte (einer muss ja auf das Baby aufpassen), geht das nicht mehr. Aber wir haben einfach alles zu Fuß gemacht und waren ganz ganz viel wandern. Ein Baby entschleunigt und das ist auch etwas sehr schönes und tut uns vor allem sehr gut. Viele Familien reisen hier im Camper mit ihren Großeltern. Auch eine smarte Idee.

Fazit:
Pluspunkt für den Camper ist auf jeden Fall, dass Mika jeden Abend im gleichen Bett schlafen konnte. Wir haben schon gemerkt, dass ihr das gut getan hat, nicht alle 3 Tage in einer fremden Umgebung zu sein. Der Camper als temporäres aber konstantes Heim.

Nachteil an unserer Destination: Die oftmals längeren Fahrten in Neuseeland. Um viel zu sehen, sitzt man an manchen Tagen schon mal 6 Stunden im Auto. Und macht natürlich Zwischenstopps. Da kann man sich nicht gut nach dem Schlafrhythmus des Babys richten. Man möchte sich beispielsweise einen tollen Wasserfall oder einen 2.000 Jahre alten, 50 Meter hohen Baum ansehen, dann muss die Kleine eben mit.

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Teaser_Bari  

Gast-Mummy Barbara zieht es auf die andere Seite der Welt. Mit Mann Jan und Töchterchen Mika (4 Monate), erfüllt sie sich einen Traum und verbringt zwei Monate Down Under in Australien und Neuseeland – 4 Wochen davon im Camper Van. Was sie dabei so erleben und welchen Tiere Mika bereits vor ihrem ersten Geburtstag begegnet, wird Barbara uns in den nächsten Wochen berichten!