The day that… Isaiah was born!

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Gast-Mummy Ceren hat wirklich den absoluten Horror erlebt – Risikoschwangerschaft mit vielen Ängsten und Sorgen und am Ende gab es einen Kaiserschnitt, bei dem die Anästhesie nicht ausreichte. Und trotzdem erzählt sie uns die Geschichte, von ihrem kleinen Kämpfer, der am Ende doch viel stärker und gesünder war, als die Ärzte dachten! Keine Geschichte für schwache Nerven, dennoch sehr lesenswert!

 

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Mein Name ist Ceren Corr und ich bin 25 Jahre Alt! Als ich schwanger wurde war ich 23 und war eigentlich gar nicht drauf vorbereitet, dennoch haben mein Mann und ich uns sehr gefreut! 

Die ersten 5 Monate waren ganz easy, denn es hieß, dass der Kleine sich super entwickelt habe – bis zu dem Tag, an dem wir keine Herztöne mehr hören konnten!

Schnell ins Krankenhaus wurde uns gesagt dass ich an einer „Plazenta Insuffizienz“ leiden würde und mein Kleiner nicht ausreichend versorgt werden würde! Ab diesem Tag ging die Achterbahn der Gefühle los… Er ist zu klein aber alles ist ok, er ist viel zu klein er muss raus, er ist viel zu klein und dreht sich nicht… Verrückt haben sie uns gemacht und mich ganz besonders!
 
Ich musste jeden Montag aufs Neue ins Krankenhaus, damit die Ärzte entscheiden konnten, ob sie ihn holen würden oder er lieber noch drin bleiben kann!
Ich konnte nicht mehr und war am Ende meiner Kräfte… Sie sagen einem zwar dass es ihm gut geht, aber irgendwie auch nicht weil ich ständig ins Krankenhaus kommen soll!
Auch die Frauenärztin hat gesagt dass das kein Zustand mehr sein kann – weder für mich noch für meinen Sohn!
 
Am 27. Mai war dann also der letzte Besuch im Krankenhaus. Ich hatte extreme Schmerzen im Bauch und meine Rippen haben geschmerzt, weil der Kopf immer wieder da angestoßen ist. Er konnte sich natürlich nicht drehen, weil er kaum Kraft hatte. Mein Sohn hat sich aber auch nicht bewegt, also habe ich die Ärzte gebeten ihn zu holen. Ich war zu dem Zeitpunkt schon im neunten Monat und „das verkraftet das Kind“ hat man mir gesagt!
Sie entschieden sich anschließend dazu ihn tatsächlich am Freitag den 30. Mai per Kaiserschnitt zu holen!
 
Als der große Tag ist gekommen war, waren mein Mann und ich total aufgeregt. Man hatte uns natürlich wieder unheimlich Angst gemacht, dass unser Sohn eventuell in einen Inkubator müsse, weil er sehr schwach sein wird! „Egal“, dachten wir uns, „so kann man ihm wenigstens besser helfen!“.
 
Mein Mann musste draußen bleiben bis man mich für die Geburt vorbereitet habe, hieß es. Ich saß auf diesem Tisch, alles steril und schon fast gruselig. „Soooo Frau Corr, machen Sie doch mal ein Buckel!“ – „Hmm ein Buckel?“ habe ich gefragt, „Wie soll das gehen?“ Da stellte sich eine dünne Hebamme vor mich und zeigt mir einen Buckel. Ich musste lachen. Natürlich weiß ich was ein Buckel ist – aber wie soll das funktionieren mit der Kugel… Naja, hab ich dann irgendwie versucht… Oh ok, das passiert sehr selten Frau Corr, wir haben nicht den richtigen Punkt getroffen. Wir müssen noch mal piksen… Na klar, kein Problem, hat ja auch überhaupt nicht wehgetan! Mir wurde heiß, schwindlig, übel und schwarz vor Augen! Da lag ich also: Hände außen befestigt, damit ich sie nicht bewegen kann und neben mir eine Schwester, die mir Sauerstoff gab!
 
Endlich durfte mein Mann reinkommen „Hallo Schatzi, Du schaffst das!“ sagte er mir ins Ohr! Und schon ging es los… Sie schnitten und ich hatte fürchterliche Schmerzen. Kann das sein?, dachte ich und sagte erstmal nix. Es wurde immer schlimmer und schlimmer ich musste schreien… Mein Mann fragte was los ist und sie sagten, dass ich nichts spüren könne! Von wegen! Nicht genug betäubt hatten sie mich!
„Sie können nichts spüren“ sagte der Arzt , doch ich schrie bis mein Blutdruck abfiel und sie endlich mich endlich stärker betäubten – aber da war er auch schon draußen und schrie! Der absolute Horror ehrlich das wünsche ich keiner Frau!
 
Dann war es also soweit: Isaiah – so heißt unser kleiner Kämpfer – kam um 11:03 Uhr auf die Welt! Er war endlich da, doch sie brachten ihn sofort weg, so wie sie es uns auch gesagt hatten. Doch nur zwei Minuten später saß mein Mann wieder neben mir und ich konnte es nicht glauben: Mein Sohn lag in seinem Arm! „Frau Corr, er ist topfit er darf bei Ihnen bleiben!“ Wer hätte das gedacht!
 
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Ich kam nach der OP ins Zimmer und da lagen sie beide – meine Könige, meine Helden meine Familie! Was ich damit sagen will: manchmal, aber auch nur manchmal wird man verrückter gemacht als nötig! So auch in unserem Fall. Unser Sohn war kerngesund und drei Tage später durften wir bereits nach Hause!
 
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Er war zwar sehr klein und wog auch nicht viel aber dennoch hat er gekämpft und wir sind extrem stolz, denn bis heute kämpft er sich mit inzwischen knapp 24 Monaten durchs Leben! Ob Zähne, Erkältung oder irgendetwas anderes – er meistert alles einfach nur super und wir sind unendlich glücklich!
 
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Vielen Dank liebe Deren, dass Du diese traumatische Geschichte mit uns teilst und am Ende doch so positiv bist! Wir freuen uns sehr, dass Dein kleiner Held so fit und stark ist!
 
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Für unsere Serie “The Day that…” freuen wir uns über jede Mummy unter Euch, die einen Gastbeitrag schreiben und ihre Erlebnisse mit uns teilen möchte – Bei Interesse schreibt uns eine Nachricht an: info@mummy-mag.de

 

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