Über Glauben, Vertrauen und gute Nerven
Fünf Fragen an Mina Tander

Mina Tander
Kennt ihr den Film zu Jan Weilers Roman “Maria, ihm schmeckt’s nicht” mit Christian Ulmen? Da hat Mina eine Hauptrolle gespielt. Und im sehr lustigen “Männerherzen” mit Til Schweiger als Übermacho Jerome. 2016 laufen gleich zwei neue Filme mit Mina Tander an (Antonio, ihm schmeckt’s nicht und BERLIN STATION) inklusive zugehörigem Presserummel. Genug zu tun für die Mama einer 4-jährigen Tochter, die selbst total jugendlich wirkt. Wie macht Sie das? Wir hatten die Gelegenheit und haben sie genutzt, Mina ein paar persönliche Fragen zu stellen…

Liebe Mina, wie hat sich dein Stil verändert seit du Mama bist?
Ich ziehe mich tatsächlich schicker an, das ist mir schlagartig wichtiger geworden. Es hilft einem, sich im trubeligen Alltag wohl zu fühlen. Seit ich einen guten Fleckenentferner und eine verlässliche Reinigung habe, ist das auch kein Problem.

Und was ist deine Mummy-Uniform, dein etwas, das immer geht mit Kind?
Ich finde, solange man sich gut bewegen kann geht fast alles. Ich liebe meine A.P.C. Kleider mit Boots, Sandalen, oder Ballerinas, sie sind unkompliziert und chic. Sonst eine schöne Bluse zu einer zerfetzten Jeans oder Lederhose mit oben genannten Schuhen.

Und was braucht man als Mutter wirklich?
Glauben, Vertrauen, gute Nerven und  auch ein bisschen Magie. Ich möchte meiner Kleinen das Gefühl geben, dass sie genau richtig ist. Sie soll die Freiheit haben, ihre Talente selbst zu entdecken. Einfach mit beiden Beinen im Leben stehen und es genießen können. Sie soll die Schönheit des Lebens spüren und emphatisch mit anderen umgehen.

Du hast zusammen mit Laurèl ein T-Shirt designt. Kein Basic, sondern ein Jersey-Shirt mit besonderen Details wie Spitzenkragen, Glitzer und rotem eingestickten “M”. Fünfzig Prozent der Einnahmen gehen an ein Unicef-Projekt in Afghanistan, das Geburtshilfe für Mütter leistet. Welche Beziehung hast du zu Afghanistan? Wann warst du zuletzt vor Ort? Tauscht du dich mit Flüchtlingen aus?
Leider war ich noch nie dort, aber Afghanistan ist Teil meiner Identität, da mein Vater aus Kabul stammt. (Anmerkung der Redaktion: Er verstarb, als Tander sechs Jahre alt war, sodass ihre Mutter sie und die kleine Schwester allein aufziehen musste). Die Sprache, das Essen, die Kultur, die Mentalität wie ich sie durch meine Verwandten kennengelernt habe, gehören zu mir und sind in meinem Herzen. Und sehr berührend war tatsächlich die Begegnung mit afghanischen Flüchtlingen, die ein Konzert meiner Schwester Simin Tander besucht haben, die unter anderem auch in Paschtu, einer der Amtssprachen Afghanistans, singt.

Was spendest du im Alltag?
Ich unterstütze Unicef auch privat und habe ein Patenkind.

Und wovon hättest du gerne mehr?
Zeit.

Hach, hätten wir das nicht alle gern? Vielen Dank, liebe Mina, dass du dir Zeit genommen hast!
Übrigens: Das M-Shirt (M steht für Mina oder Mama) könnt ihr zeitsparend für 79,90 Euro online über laurel.de erstehen.

Laurel_Mina_Tander

 

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