The day that… Schludi was born!

TheDay_Alu_Titel  Alu schreibt mit ihrem Mann auf dem Blog „GROSSE KÖPFE“ über den alltäglichen Wahnsinn mit zwei Kids. Bald sind es sogar schon drei davon, denn in wenigen Wochen ist es wieder soweit. Vielleicht ist das der Grund, weshalb uns Alu heute ihre Geschichte erzählt, wie ihr Sohn „Schludi“ zur Welt kam. Viel wollen wir nicht verraten, aber zur Belohnung hat er die Hebamme vollbepinkelt… LOVE!

TheDay_Alu

„Anfang Dezember ging es mir in meiner Schwangerschaft gar nicht gut. Ständige Übungswehen und Nierenschmerzen machten mir zu schaffen. Obwohl der Geburtstermin erst für den 26.Dezember ausgerechnet war, hatte ich das Gefühl jeden Tag könnte unser zweites Kind geboren werden, denn ich hatte Schmerzen. Aufgrund von meinen Nieren war ich auch am 12. Dezember zur Untersuchung und zum CTG ins Krankenhaus bestellt worden. Dort teilte man mir mit, dass meine linke Niere nun doch leider ziemlich leiden würde und schlug mir eine Einleitung am nächsten Tag vor. Wir baten um Bedenkzeit und willigten dann ein. Mein Mann und ich waren uns einig, dass dies für uns der beste Schritt ist, denn meine linke Niere wollte ich nicht verlieren. Am 13.12. waren wir um 12 Uhr zur Einleitung da und bezogen ein Vorwehen Zimmer. Eigentlich ganz gemütlich, dachte ich und bekam zu 14Uhr meine erste Einleitungstablette. Nach einiger Zeit am CTG wurde ich spazieren geschickt und konnte aus dem Fenster sehen wie es immer doller anfing zu schneien. Die ganze Welt draußen sah total friedlich aus. Unsere große Tochter kam zum späten Kaffee mit meinen Schwiegereltern vorbei, wir saßen in der Cafeteria und aßen gemeinsam Mandarine-Quark-Torte. Zur Abendbrotzeit verabschiedeten wir uns von ihr und drückten unser großes Mädchen noch einmal. Um 20 Uhr wurde eine neue Tablette gelegt und etwas Akupunktur gemacht. Zwischendurch kontrollierte man immer wieder meine Nierenwerte um zu sehen ob die Entzündung voranschritt.  Ich legte mich ins Bett und schlummerte ein wenig. Um 23 Uhr spürte ich jedoch erste richtige Wehen die ich veratmen wollte. Wir riefen die Hebamme und sie stellte fest, dass der Muttermund sich bereits etwas geöffnet hatte. Sie ließ mir ein warmes Bad ein und zeigte uns aus dem Fenster, dass der Schnee inzwischen richtig hoch gefallen war. Es wäre bereits schwierig vor Schneegestöber nun hier ins Krankenhaus zu kommen. Irgendwann nach dem Bad betraten wir den Kreissaal. Es war ruhig in dieser Nacht, alles zugedeckt vom Schnee. Ich spürte es, es war soweit, unser Sohn wollte geboren werden. Mein Mann saß an meiner Seite und gab mir ab und zu Wasser und einen Müsliriegel. Wir hatten aus der langen Geburt der großen Tochter gelernt, dass Müsliriegel immer in die Kliniktasche gehören. Weil die Fruchtblase nicht platzen wollte, stach man sie irgendwann auf. Im Nebenzimmer hörte ich eine andere Frau schreien und erschrak ein wenig. Es erschien mir so nah. Die Hebamme streichelte mir den Kopf und sagte „Es ist zwar kein Rennen, aber wenn ich wetten würde, dann auf Sie“ und wirklich nach zwei Wehen und mit dem Gefühl eines galoppierenden Pferdes schoss der Sohn aus mir heraus und wurde von der Hebamme aufgefangen. Als ich das nächste Mal auf die Uhr schaute war es 3:55 Uhr. „Er hat sehr große Füße“, sagte die Hebamme zu uns und brachte mir das Baby und als ob das eine persönliche Beleidigung sei pieselte der Sohn die Hebamme voll. Ein kleiner Sohn mit vollem Haarschopf und großen Füßen lag auf meinem Bauch und robbte weiter nach oben. Der Tag an dem Schludi geboren wurde, wird mir immer als ein Tag voller Schneegestöber und Direktheit in Erinnerung bleiben. Die Direktheit hat sich unser Sohn im Übrigen bewahrt!“

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Lieben Dank Alu, dass Du Deine Geschichte mit uns teilst! Wir lieben Deine unkomplizierte und direkte Art des Schreiben! Und wir sind gespannt auf Deine nächste Geschichte, schließlich ist es nicht mehr lange hin… 

 

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Für unsere Serie “The Day that…” freuen wir uns über jede Mummy unter Euch, die einen Gastbeitrag schreiben und ihre Erlebnisse mit uns teilen möchte – Bei Interesse schreibt uns eine Nachricht an: info@mummy-mag.de

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