Roboter-Liebe
Zu Besuch bei Tinkerbots®

Tinkerbots2  Eigentlich sollte Saskia mit ihrem großen Sohn Leo in die Tinkerbots® Werkstatt, denn Leo ist genau der Richtige dafür: er ist ein richtiger kleiner Tüftler, der es liebt zu Bauen und zu Spielen. Und natürlich hat er eine ordentliche LEGO-Sammlung zuhause. Dann wurde er jedoch krank und klar ist Mummy Saskia bei ihrem kranken Kind geblieben. Und so kam ich in den Genuss die kleinen schlauen Köpfe kennenzulernen…

Eingeladen waren eine Handvoll Blogger, die die Jungs hinter Tinkerbots® kennenlernen sollten. Und ich. Die so gut wie keine Ahnung von Technik hat und gefühlt zu doof dazu ist, ein ferngesteuertes Auto zu bedienen. Also stolperte ich ohne Kind in die Werkstatt. Die anwesenden Kids hatten bereits alles auf den Kopf gestellt, die Roboter auseinander- und wieder zusammengebaut. Dabei waren sie so beschäftigt und begeistert, dass man als Erwachsene kaum dazwischenfragen konnte “Zeigst Du mir mal Deinen Roboter? Wie geht das denn überhaupt?” – Augen Rollen, lautes Stöhnen. Nein, die Kids hatten überhaupt keine Lust, dass ich sie unterbreche, bzw. ausfrage. Zum Glück hatte Matthias, einer der drei Gründer Zeit für mich, mir Tinkerbots von der Pike auf zu erklären.

Das StartUp
Das Projekt entstand an der Bauhaus Uni in Weimar. Leonhard Oschütz und Christian Guder studierten dort Produktdesign. 2019 entwarf für das Uni Projekt “Build a Dream Machine” der leidenschaftliche Lego Fan Leo den ersten Prototypen. Im September 2013 gründeten die beiden gemeinsam mit Matthias die Firma Kinematics GmbH. Ihr Ziel war es, das beste Robotik Spielzeug auf dem Markt zu entwickeln. Im Dezember hatten sie ihre ersten Investoren gefunden und mit der anschließenden Crowdfunding Kampagne im April 2014 auf der Plattform Indiegogo.com konnten sie innerhalb von 45 Tagen rund 300.000 USD und mehr als 800 Vorbestellungen einsammeln. Wenn das mal nicht der schöne Beginn einer echten Erfolgsgeschichte ist…

Was ist Tinkerbots®?
Tinkerbots® ist ein Spielerlebnis – für Klein und Groß gleichermaßen. “Mit Tinkerbots entdecken Kinder moderne Technik und erforschen mit viel Spass die Zusammenhänge zwischen Energie, Mechanik und Sensorik.” Was mir sehr entgegen kommt: Falsch zusammenstecken geht nicht. Alles was man baut funktioniert auch. Und das Beste ist, dass man mit den Adaptern die Roboter sogar mit LEGO® Bausteinen kombinieren kann. 

Tinkerbots1

Wie funktioniert Tinkerbots®?
(So, ich wage jetzt den Versuch Euch die Technik zu erklären!) Beginnen tut alles mit dem Powerbrain (der MUTTER), das Herz und Hirn jedes Roboters. Im Powerbrain wird alles gesteuert und alle Module werden darüber mit Energie versorgt. Hinzu kommen nun die Bewegungsmodule, die über einen Motor Bewegungen ausführen. Man kann rollen, um 180 Grad drehen, von links nach rechts schwenken und Greifen. Mit passiven Modulen lassen sich mit einem ganz einfachen, patentierten Stecksystem, ganz ohne Kabel, immer wieder neue Modelle erfinden. Und wie gesagt, dank der Brick Adapter können all die vielen LEGO® Bausteine, die man eh zuhause hat, angebaut werden.

TinkerBots – The Dinosaur from TinkerBots on Vimeo.

Die Baukästen:

Wheeler Set ab 6 Jahren
Für Autos, Androiden und vieles mehr.
Preis: 169,95 EUR

Advanced Builder Set ab 6 Jahren
Für Tiere, Autos oder Maschinen.
Preis: 249,95 EUR

Sensoric Mega Set
Bietet Spiel- und Lernspaß und kombiniert verschiedene Module wie den
Twister, den Pivot und den Grabber miteinander, sodass ganz verschiedene Autos, Tiere oder Maschinen entstehen.
Preis: 469,95 EUR

Tinkerbots3

Mein Fazit:
Ok, ich bin nicht so die Tüftlerin, ich gebe es zu. Aber Tinkerbots ist einfach so fantastisch und kinderleicht, da hab selbst ich Lust bekommen, meinen ganz eigenen Roboter zu bauen. Was mich persönlich besonders begeistert hat:

  • Mit der Aufnahme kann man ganz einfach einen Bewegungsablauf programmieren. Einfach auf Aufnahme drücken, die Bewegung mechanisch vormachen und wieder auf Aufnahme drücken. Schon ist es gespeichert.
  • Man kann kann die Roboter (bisher nur die vorgegebenen Bauanleitungen) per Handy-App steuern! Awwwwww….
  • Der Spaß der Kids! Und der Daddys! Und ein bissl auch mein Spaß, mal sehen wie sich das noch entwickelt… Aber wenn Kind und Papa stundenlang am Tüfteln sind, freut sich Mummy ja auch über etwas freie Zeit!

Grabber base brings sugar to your coffee from TinkerBots on Vimeo.

Da das Starter-Set mit knapp 170 Euro nicht unbedingt günstig ist, wäre das doch ein perfektes Weihnachtsgeschenk von den Großeltern oder? Mal sehen ob Helene irgendwann mal auch wie ihr Papa eine kleine Tüftlerin wird…

[Dieser Artikel entstand in Kooperation mit TinkerBots.]

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