Was tun, wenn das Baby
Neurodermitis hat?

LaRoche_1 Es juckt, es kratzt, es schuppt und quält: Neurodermitis im Säuglingsalter oder bei kleinen Kindern raubt den Kleinen und Großen oftmals den Schlaf. In schlimmen Fällen auch den letzten Nerv. Und ganz besonders schlimm ist es in der kalten Jahreszeit, kein Wunder, eisige Kälte draußen und trockene Luft drinnen sind eine zusätzliche Belastung für die Haut. Doch wie reagiert man am besten darauf? Hier sind Geduld und die richtige Pflege das A und O….

Wir haben bisher Glück gehabt und sind verschon geblieben. Doch um uns herum und auch in der Familie haben wir Babys mit dem schrecklichen Juckreiz. Die Tochter von Freunden hatte so starke Neurodermitis, dass sie zeitweise sogar im Krankenhaus bleiben musste, die Hände verbunden, dass sie nicht noch mehr Stellen aufkratzt. Denn so gelangen natürlich Bakterien in die Wunde und die Haut entzündet sich zusätzlich schmerzhaft.Eine Erfahrung, die man jedem Kind natürlich ersparen möchte. Doch bereits ständig juckende Stellen im Gesicht, am Kopf oder in den Arm- und Kniebeugen können einen schier zu Verzweiflung treiben…

Helene selbst neigt besonders im Winter zu sehr trockener Haut. Da ihre Patentante glücklicherweise Dermatologin ist, wird sie natürlich bei jeder kleinen geröteten Stelle oder Ausschlag SOFORT zu Rate gezogen. Wir haben beispielsweise im ersten Lebensjahr von Helene das Verbot bekommen, sie jeden Tag zu baden. “Wie? Aber das macht ihr doch soooo viel Spaß!” war meine erstaunte Reaktion – Pustekuchen, egal. Auch wenn ich sie immer nur in klarem Wasser badete, so habe ich den natürlichen Fettfilm der Haut damit zerstört und die Haut ist immer mehr ausgetrocknet. Als ich also auf einen Badetag pro Woche reduzierte, hat sich das Haubild schlagartig verbessert. Und natürlich ist auch die richtige Hauptpflege zu berücksichtigen. Baby- und Kinderhaut ist nun mal empfindlich und braucht auch entsprechend milde Pflege. Hier hat uns unsere Dermatologin unseres Vertrauens die Lipikar AP+-Serie von La Roche-Posay (zu bekommen in der Apotheke) empfohlen, die wir seitdem für Helene (und uns) verwenden. 

Was ist Neurodermitis (atopische Dermatitis) überhaupt?
Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben auftritt. Dabei kommt es zu quälendem Juckreiz und sehr trockener Haut. Sie zählt zu den sogenannten atopischen Krankheiten. „Atopisch“ bedeutet, dass die Krankheit durch eine überschießende Immunantwort ausgelöst wird.

Wann tritt Neurodermitis auf?
Neurodermitis kann grundsätzlich zu jeder Zeit auftreten, beginnt jedoch am häufigsten im Säuglingsalter. Etwa jedes fünfte Kind unter sechs Jahren leidet in Deutschland an Neurodermitis. Bei etwa einem Drittel der Kids verringern sich diese Sypmtome im Laufe der Jahre, bei vielen verschwinden sie auch ganz. Die Ursachen sind bis heute nicht ganz geklärt. Ein wesentlicher Faktor ist die angeborene Veranlagung, daher liegt das Erkrankungsrisiko eines Kindes mit betroffenen Elternteil bei fast 40 Prozent. Wenn beide Elternteil unter Neurodermitis leiden, sogar 67 Prozent. 

Was hilft?

  • Stillen: Sollten früh erste Anzeichen erkennbar sein, oder eines der Elternteile bereits vorbelastet, empfiehlt es sich das Baby volle vier bis sechs Monate zu Stillen. 
  • Badeöl verwenden: Ein hautneutrales Badeöl kann die Haut beim Baden (insbesondere bei kalkhaltigem Wasser) zusätzlich vor der Austrocknung schützen.
  • Pflege: Nach jedem Baden den ganzen Körper eincremen!
  • Waschmittel wechseln: Unbedingt auf ein neutrales Waschmittel wechseln, wenn man das noch nicht getan hat.

In JEDEM Fall sollte aber bei Juckreiz oder beginnendem Ausschlag der Kinderarzt aufgesucht werden! 

LaRoche

La Roche-Posay hat außerdem eine extra Website erstellt, auf der das Kritze Kratze Monster es den Eltern leichter machen soll, den Kids Neurodermitis näher zu bringen. Mit einem lustigen Video, vielen Tipps, Malbuch, Hörbuch etc. Schließlich kann Neurodermitis neben den körperlichen Symptomen auch eine wirkliche psychische Belastung sein, insbesondere, wenn ältere Kinder noch betroffen sind. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Kinder verstehen, dass Neurodermitis sie nicht anders macht und sie absolut nicht alleine damit sind. 

Übrigens, die Tochter von unseren Freunden ist heute (fünf Jahre später) weitestgehend symptomfrei. Sie ist die Neurodermitis zwar nicht ganz losgeworden, doch die Schübe sind heute tatsächlich auf Arme und Beine begrenzt. Und sie selbst geht damit auch ziemlich selbstbewusst um, mit ihren süßen sieben Jahren! Manchmal können wir uns also noch was von unseren kleinen großen Kids abschauen…

Achtung, Mitmachen!
Wir verlosen 5x das Lipikar AP+ Systempflege Set, bestehend aus Duschgel und Pflege. Einfach bis zum 30.12.2016 ein Kommentar mit gültiger eMail-Adresse hinterlassen. Unter allen Teilnehmern entscheidet wie immer das Los – HIER geht es zu den ausführlichen Teilnahmebedingungen. Wir drücken Euch die Daumen!

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit La Roche-Posay.

11 Gedanken zu „Was tun, wenn das Baby
Neurodermitis hat?

  1. Unsere Tochter ist gerade acht Wochen da. Sie zeigt aber jetzt schon, dass auch sie (genau wie ihr Papa und ich) trockene, sowie empfindliche Haut hat. Da kommt mir der Beitrag mit den vorgestellten Produktem gerade recht…

  2. Unser kleiner Zwerg hat leider seitdem er 2 Monate alt ist Neurodermitis. Wir gehen ihm zuliebe damit weitestgehend entspannt um, aber es tut einem schon in der Seele weh, wenn er sich so juckt und kratzt. Gott sei Dank ist es jetzt mit einem Jahr schon deutlich besser und wie hoffen darauf, dass es Ich irgendwann vielleicht sogar ganz verwächst … Aber bei 2x cremen täglich würden wir uns über das Pflegeset sehr freuen!

  3. Das Set wäre toll für unseren Sohn. Er bekommt auch immer rote, juckende Stellen. Seitdem wir zweimal täglich mit einer Creme mit Olivenöl cremen, haben wir das ganze gut im Griff.

  4. Mein Sohn der 3 Monate alt ist, hat sehr trockene und empfindliche Haut und deshalb würde ich gerne die La Roche-Posay Produkte testen. Ich achte auf eine sanfte Pflege, da einige Verwandte unter Neurodermitis leiden.

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