Eltern in Balance
– oder so ähnlich…

In_Balance  Als Eltern in Balance zu sein, ist insbesondere mit Baby nicht unbedingt einfach. Aber auch mit steigender Kinderzahl wird die Herausforderung immer größer, den richtigen Mittelweg zu finden auch noch Paar zu bleiben. Doch es muss doch Tipps geben, die wirklich helfen und dazu auch noch realistisch sind, oder?

Irgendwie scheint es es die große Herausforderung zu sein, einen Weg zu finden, neben dem Baby (oder den Kindern) das Ich-Sein, bzw. das Paar-Sein nicht hinten runter fallen zu lassen. Nicht ohne Grund sind die Themen „Ausz(w)eit„, „mummytime“ oder gar „Elternsex“ gerade in aller Munde. Aber kein Wunder, schließlich musste man sich im Regelfall vor dem Elternsein nur um eine Person wirklich kümmern: um sich selbst. Klar, da ist der Partner, die Freundin oder auch die Arbeit, die einen in Beschlag nehmen und um die man herumgeplant hat. Aber mal ganz ehrlich, so viel Selbstbestimmung und Freizeit bekommt man nie wieder. Wenn mir Freundinnen ohne Kinder wieder einmal von ihren tollen Trips, Ausgeh-Abenden und Wochenende-Plänen („Ich schlafe erst mal aus, dann gehe ich zum Yoga, anschließend wollte ich mich mit einer Freundin zum Kaffee treffen. Vielleicht gehe ich noch in die neue Ausstellung von xyz und Abends wollte ich mit Freunden noch das neue Restaurant ausprobieren, dass gerade überall empfohlen wird, aber noch ein absoluter Geheimtipp ist. Und dann gehen wir noch in diese coole Negroni-Bar in Mitte. Sonntag muss ich dann wahrscheinlich mit Kater bis Mittags im Bett bleiben…“) erzählen, könnte ich mich manchmal grün und blau vor Neid ärgern. „ICH WILL AUCH!“ schreit es in mir dann förmlich. Dass ich das gar nicht mehr könnte, auch wenn ich wollte, wird dann einfach mal beiseite geschoben. Es ist ja nicht so, dass wir nicht auch, dank meiner Eltern, regelmäßig mal ein freies Wochenende haben. Aber wie es nun mal ist bei Eltern: an den freien Tagen ohne Kind wird alles erledigt, was im Alltag auf der Strecke bleibt. Man fährt endlich in den Baumarkt, muss noch mal zu IKEA, schafft es endlich mal das Auto in der Waschanlage zu putzen (macht bei uns natürlich immer nur der MANN), kann endlich mal wieder in Ruhe die Fußnägel lackieren, während man darauf wartet, dass die nächste Wäsche durchgelaufen ist – naja, und Ausschlafen, kann man schon lange nicht mehr, weil die innere Uhr einen bereits um acht Uhr aus dem Bett jagt, selbst wenn die Kinder mal nicht da sind. 

Trotzdem muss man einfach einen Weg finden, die Balance zu halten. Als Paar schaffen wir das mit unseren regelmäßigen Date-Nights, über die ich geschrieben habe. Mit einem Kind war das bisher auch relativ easy zu organisieren. Dass wir diese Freiheit bald für eine ganze Weile nicht mehr haben werden, gibt uns schon ein bissl zu denken. Schließlich haben wir dann ein neues Baby zuhause und ich habe vor zu Stillen. Aber meine tolle Mama hat bereits angeboten, bei uns zu schlafen, wenn wir abends mal zu zweit essen gehen wollen oder so. (Jetzt werden wahrscheinlich einige von Euch grün vor Nein, welchen Luxus wir haben, oder?) Ansonsten werden wir uns aber vielleicht auch an die Tipps der AOK halten, die wir zugeschickt bekommen haben. Ganz oben auf meiner Liste: „Nein sagen!“ (ich neige einfach dazu, immer zu schnell ja zu sagen und mich dann total zu stressen). Hilfe annehmen (besonders von den eigenen Eltern) können wir ja schon ganz gut. Und meinen Freund werde ich auch ab und zu mal zwingen, sich kleine Auszeiten für sich selbst zu nehmen – das wirkt ja bekanntlich wahre Wunder!

Aber vielleicht habt Ihr ja noch ein paar ultimative Tipps auf Lager? Wie schafft Ihr den Balanceakt? Schafft ihr ihn überhaupt? Ist es vielleicht das richtige „Ommmm“, der regelmäßige Babysitter, die 2-2-3 Regel oder braucht Ihr überhaupt keine Auszeiten, weil es mit den Kids eh am Schönsten ist? 

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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit AOK Hessen.

 

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