Darüber freut sich Mummy
Liebesbuchstaben

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Würdet Ihr gerne die Initialen Eurer Kinder als Schmuck am Körper tragen? Ich bin ehrlich gesagt voll mit personifiziertem Schmuck, den ich jeden Tag bei mir habe. Linker Hand einen Trinity Ring, in jedem ist innen ein Kind mit seinen beiden Vornamen eingraviert. Am anderen Ringfinger trage ich meinen Ehering, der sehr individuell daherkommt durch seine handgeformte Oberfläche mit unseren rundumlaufenden gestanzten und versal geschriebenen Vornamen. Außerdem habe ich seit 38 Jahren (mein Taufgeschenk) ein Herz am Hals, in dem mein Name eingraviert ist und das zusätzlich mit meinem ersten Milchzahn gebrandet ist – mit dem ich als Baby stets hineinbiss und der das Herz verbog. Das Herz ist zum öffnen und sollte innen Bilder meiner Eltern enthalten, solche Winzig-Entwicklungen haben wir aber bisher nie hingekriegt. Trotzdem symbolisiert das Herz meine Eltern. Ihr seht also, ich stehe voll auf persönlich bedeutsamen und natürlich schönen Schmuck aus Edelmetall. Wenn Euch das auch so geht, habe ich jetzt etwas Feines für Euch, vielleicht sogar zum Muttertag…

Gabriele Kieslich und Lutz Nierhoff betreiben in Hamburg zusammen das Schmucklabel Kronjuwelen. Gabriele ist als gelernte Goldschmiedin seit über 20 Jahren mit der individuellen Beratung und der perfekten Verarbeitung von Materialien aller Art vertraut. Lutz kümmert sich um die Vermarktung und Medienarbeit des Labels und betreibt eine eigene Agentur – zuvor war er viele Jahre als Verlagsleiter bei Gruner+Jahr für das Magazin ELTERN verantwortlich. So weiss er nicht nur aus seinen persönlichen Erfahrungen, was Mütter und Väter wollen. Denn Gabriele und Lutz haben beide Kinder,  wenn auch nicht zusammen. Ich habe das mal genutzt und die beiden zu ihren schönen Produkten, Ihren Erfahrungen und ihrem Leben jenseits des klassischen Familienmodells gefragt.  

Liebe Gabriele, lieber Lutz, ihr seid ein Paar und arbeitet zusammen am Schmucklabel Kronjuwelen. Wie habt Ihr Euch kennengelernt?

Lutz: Kurz gesagt, und ohne in Details zu gehen, war das der Klassiker: Wir kannten uns bereits seit mehreren Jahren und dann kam plötzlich DER ganz spezielle Moment.

Wie kam die Idee zu Kronjuwelen zustande und wer übernimmt welche Aufgaben?

Gabriele: Als gelernte Goldschmiedin führte ich mehrere Jahre ein Einzelhandelsgeschäft unter dem Namen KRONJUWELEN. Nach der Geburt meiner ersten Tochter Philine 1998 habe ich mich dann auf die Herstellung von individuellen Sonderanfertigungen konzentriert. Neue Chancen und Herausforderungen zur Ausrichtung meiner beruflichen und kreativen Ambitionen ergaben sich nach meiner Scheidung im Jahr 2013.

Lutz:  Und daraus haben Gabriele und ich ein Geschäftsmodell entwickelt, das sich über unseren Online-Shop an private Kundinnen richtet und mit der Belieferung von mehr als 130 Shops in Deutschland, Österreich und Spanien ein zusätzliches Standbein im gewerblichen Bereich hat.

Was ist das besondere an Kronjuwelen?

Gabriele: Das besondere bei uns ist, dass wir die Interessen und Bedürfnisse der Menschen befriedigen, die ihrerseits das besondere suchen. KRONJUWLEN bietet traditionelles Handwerk mit Kreativität und Individualität. Aus den vielen Rückmeldungen unserer Kundinnen wissen wir, dass diese vor allem davon begeistert sind, dass sie sich bei uns ihre personalisierten Schmuckstücke zusammenstellen können.

Lutz: Als eher kaufmännisch orientierter Mensch möchte ich noch hinzufügen, dass zusätzlich zu aller Handwerkskunst und Personalisierbarkeit das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Anbietern nahezu unschlagbar ist…  
(Anmerkung der Redaktion: eine vergoldete Silberkette mit Buchstabenanhänger kostet 44,90 €)

Ihr seid beide Eltern, habt aber keine gemeinsamen Kinder, tragt ihr die
Initialen Eures Nachwuchses bei Euch?

Gabriele: Ja, selbstverständlich, P&G lautet die Kombination für meine Töchter Philine und Greta. Dazu stimme ich mich trotz des schlechten Wetters auf den Sommer ein und trage unsere neue Sonderedition SYLT mit den Konturen der Insel.

Lutz: Die Initialen meiner Kinder Fynn und Nele trage ich an einem Handgelenk. Am anderen bin ich etwas klassisch männlicher unterwegs. Das Logo meines Lieblingsvereins Arminia Bielefeld soll Glück bringen und das Team vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga bewahren.

Wenn es bei Euch mal Spannungen gibt, geht es eher um privates oder
berufliches?

Lutz: Spannungen? Nie gehört…

Gabriele: Na ja, auf der einen Seite ist es natürlich toll, dass Lutz mich mit seiner Erfahrung und seiner Agentur im Bereich Marketing und Vertrieb unterstützt und wir uns laufend über Ideen für die Vermarktung von KRONJUWLEEN austauschen können. Auf der anderen Seite müssen wir ab und an darauf achten, dass wir Privates und Berufliches nicht zu sehr vermischen.

Fühlt Ihr Euch als Patchworkfamilie?

Gabriele: Patchworkfamilie ist ein Begriff, mit dem wir nicht so viel anfangen können. Wie viele anderen Familien in vergleichbaren Situationen stehen auch wir natürlich immer wieder vor der Herausforderung, Beruf, Kinder und Zweisamkeit in Einklang zu bringen und zu organisieren. 

Was sind Eurer Meinung nach die größten Hürden bei einem nicht klassischen
Familienmodell?

Lutz: Ich denke, dass es dazu keine pauschalen Antworten gibt. Jede einzelne Familie hat ihre ganz speziellen Herausforderungen und ganz viele Einflussfaktoren. Allen Patchworks gemeinsam ist sicherlich, dass die finanziellen Belastungen im Vergleich zu ‚klassischen’ Familie höher sind. Weitere Aspekte sind z.B. das Verhältnis zum Ex-Partner, die Wohnsituation der beiden Elternteile, die beruflichen Chancen und Herausforderungen oder die Zeit, die man mit seinen Kindern verbringen kann. 

Wie bekommt man sie am besten in den Griff?

Gabriele: Wenn ich das wüsste… Aus meiner persönlichen Erfahrung ist es sehr wichtig, konkrete berufliche und private Ziele und Prioritäten zu formulieren. Auch wenn es nur selten gelingt, diese zu 100% zu erreichen, schaffe ich mir dadurch eine Struktur und einen individuellen Rahmen. Und falls es mal weniger gut läuft: Reden und Austausch mit dem Partner hilft immer.

Lutz, Du warst viele Jahre als Verlagsleiter bei Gruner+Jahr für das
Magazin ELTERN verantwortlich. Inzwischen gibt es ja eine ganze Schwemme
von Elternblogs und Plattformen und früher war ELTERN doch fast
monopolistisch maßgebend in bestimmten Kreisen und Themenbereichen. Was
würdest Du sagen hat sich am meisten verändert?

Lutz: Das Angebot an Informationen hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Auf der einen Seite gibt es mittlerweile nahezu unbegrenzte Informationsmöglichkeiten aller Art. Hinzu kommt das Tempo der Informationsbeschaffung. Früher war die Anfrage an den Leserservice eine wichtige Möglichkeit, sich zu informieren. Heute übernehmen soziale Netzwerke einen Großteil dieser Funktion und bieten zudem den Vorteil, dass ich die gewünschten Informationen binnen weniger Minuten erhalte.

Wir sind mit unserem Mummy Mag Paper seit 2014 auf dem Markt. Online gibt es uns seit 2013. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unser Printprodukt sehr beliebt ist. Wie siehst Du die Zukunft von Zeitschriften und Print allgemein?
 
Lutz: Die Zukunft von Print allgemein und von Zeitschriften im Speziellen sehe ich vor allem in der Fokussierung auf ganz spezifische Zielgruppen. Hochwertige Special Interest Titel werden auch zukünftig ihren Platz finden und in ihrer kleinen und feinen Zielgruppe extrem hohe Wertschätzung geniessen.
 

Was glaubst Du, wo sich in zehn Jahren junge Eltern ihre Tipps herholen?

Lutz: Wenn ich das wüsste, würde ich sofort ein neues Geschäftsmodell starten und eine Art Google-Parents gründen. Spaß beiseite, die Entwicklung der Kommunikation geht so rasend schnell, dass ich heute nicht sagen kann, wie junge Familien in 10 Jahren kommunizieren werden. Vielleicht wird das klassische und persönliche Gespräch auf dem Spielplatz wieder wichtiger werden? Vielleicht werden wir aber auch in einer Art virtueller Realität kommunizieren und ich bekomme Tipps von Eltern aus aller Welt im Cyber Space auf meine Virtual Reality Glasses?

Und was kannst Du von Deinen Erfahrungen aus der Magazinwelt für die Vermarktung von Schmuck nutzen?


Lutz: Magazinen, Medien und Schmuck ist gemeinsam, dass es sich um ‘Produkte’ mit hoher Emotionalität handelt. Wenn sie mit Liebe und im wahrsten Sinne des Wortes von Hand produziert werden, dann spürt die Kundin das Herzblut, das damit verbunden ist. Und dafür werden die Kundinnen und Kunden auch zukünftig bereit sein Geld auszugeben. Und da alles um die Menschen herum immer hektischer und digitaler wird, bieten sich für clevere Anbieter mit tollen Produkten in beiden Märkten viele Chancen.

In fünf Tagen ist Muttertag und ich würde mich gerne mit einer Kette mit
den Initialen meiner Kinder beschenken. Schaffe ich das noch? Sprich: Wie
lange dauert eine individuelle Bestellung einer Buchstabenkette im
Wunschmaterial?

Gabriele: Wir fertigen alle Schmuckstücke bei uns im Atelier. Wer uns also bis einschließlich Donnerstag unter www.kronjuwelen-hamburg.de seine Bestellung schickt, wird pünktlich bis zum Muttertag beliefert.

 

Bild1

 

Eure Liebsten sinnbildlich immer bei Euch tragen, könnt Ihr also auch ganz einfach, wenn Ihr wollt als qualitativ hochwertige Armbänder und Ketten, die in Handarbeit individualisiert und personalisiert werden. Das funktioniert so, dass die Armbänder und Ketten mit einem oder mehreren Anhängern aus rose-vergoldetem, vergoldetem oder purem 925/Sterling Silber versehen werden, auf denen ganz nach Eurem Wunsch individuelle Motive und Buchstaben eingeprägt werden. Das geht ganz einfach unter: kronjuwelen-hamburg.de.

 

 

  

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