#momstobe im Interview

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In der vergangenen Woche gab es hier bereits eine Recap unseres #stylethebump Events. Nun ist es ja so, dass es nicht immer für alle Beteiligten amüsant ist, wenn viele Frauen auf einem Event das gleiche Kleid tragen. Anders bei unserem Mom-to-be Stylingevent. Der von uns schon so oft erlebte Schneeballeffekt hat auch am 1.Juli wieder eingesetzt…

Kaum trat die erste vor Angelas Coucou Kinderfotografies Linse und bestaunte das Ergebnis auf dem Foto-Bildschirm, wollten die anderen Frauen nur noch das eine: Genau dieses Kleid respektive Outfit anprobieren! Wir haben ihnen dabei geholfen, das Passende zu finden und neue Dinge zu wagen. Und die Frauen haben uns im Gegenzug ein wenig von sich selbst erzählt…

  • 1. Was war Dein erster Gedanke beim positiven Schwangerschaftstest?
  • 2. Wie gut fühlst Du Dich/bist Du auf die Geburt/ das Leben mit Kind vorbereitet?
  • 3. Wir sind ja “Schwangerschaftsjunkies” beim Mummy Mag, warum kannst Du Dir vorstellen, noch mehr Kinder zu bekommen?

     

Sarah Neuendorf 

Sarah trägt ein Kleid, Blouson und Schuhe von Kauf Dich Glücklich. Der Hut ist ihr eigener.

1. Ich habe gar keinen Schwangerschaftstest gemacht, sondern musste mit starken Schmerzen, ich konnte nicht mehr sitzen, zur Frauenärztin. Beim Ultraschall wurde sofort klar, ich bin schwanger. Obwohl ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, war ich irgendwie nicht überrascht. Und die Freude war riesig! Sofort ab dem ersten Moment!

2. Auf das Leben mit Kind fühle ich mich gut vorbereitet, da es in unserer Familie inzwischen von Kleingemüse nur so tummelt. Wir haben schon viele Sachen weitergegeben bekommen und auch einiges gekauft. Mit der Geburt sieht es ehrlich gesagt ganz anders aus. Ich bin eine von denen, die grundsätzlich für alles zu spät dran ist. Hebamme, Feindiagnostik, Krankenhaus, Geburtsvorbereitungskurs. Mein Herzbub und ich waren zu den Momenten, als man sich hätte anmelden müssen eigentlich immer noch gar nicht vom Kopf bereit uns damit zu beschäftigen. Nach einigen Panikattacken deswegen hatte ich meine liebe Schwägerin quasi auf Kurzwahl und die versicherte mir, je weniger man plant, desto weniger ist man am Ende enttäuscht, wenn alles ganz anders kommt als gedacht. Ich werde vermutlich also nicht ausflippen, wenn mein Geburtsplan (den ich (noch) nicht habe) nicht so passieren wird, wie er festgelegt wurde. Einen Geburstvorbereitungskurs mache ich natürlich trotzdem noch, allerdings alleine, weil mein lieber Mann beruflich in den Sommermonaten sehr eingespannt ist. Wenn das Baby dann da ist, wird sich das ganze aber etwas ändern und auch ich werde versuchen nicht ganz aus dem Beruf auszusteigen, sondern hier und da einige Projekte, die mir besonders am Herzen liegen, weiter zu bearbeiten. Der Mann wird Elternzeit nehmen, was uns, durch meine Selbstständigkeit, hoffentlich viel Zeit zu dritt beschert.

3. Ich fand es immer toll, einen Bruder zu haben und möchte dieses Gefühl meinem Babymädchen nicht vorenthalten. Außerdem wird man glaub ich ein bisschen süchtig nach den winzig kleinen Wesen, die so schnell so groß sind. Meine Schwangerschaft war weitgehend unkompliziert und ich hatte, abgesehen von den ersten drei Monaten (da dachte ich oft: Nie wieder!) eine super schöne Zeit und hab sie immer noch. Ich genieße das Gefühl, dass in mir ein kleines Leben heranwächst und kann mich über die kleinen Beschwerden kaum beklagen. 

Rebecca Spielberg

 

Rebecca trägt eine dunkelblaue Hose von Libertine Libertine, ein weißes Shirt mit „Bonjour Simone“, caramelfarbenen Mantel von Anecdote, Ringelshirt aus der ThisisJaneWayne Capsule Kollektion, Jacke von Samsie&Samsoe, alles über Kauf Dich Glücklich.

1. Mir gingen sofort tausende Gedanken durch den Kopf und zugleich war ich sprachlos. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, das es so schnell gehen würde. Entscheidende Momente im Leben erzeugen eine Gänsehaut, die man nie wieder vergisst, so auch diesen. Mir war klar, dass damit ein spannender Abschnitt in unserem Leben als Familie beginnen wird.

2. Ich habe mich erst ab der Zeit im Mutterschutz mit den Vorbereitungen befasst. Davor war ich vom Alltag noch ziemlich eingespannt. Ein paar Wochen vor ET haben wir eine Wickeltischauflage, ein Stillbettchen und einen Kinderwagen besorgt, den Rest wollten wir uns für die Zeit wenn der Kleine da ist aufbewahren. Jetzt wo Leo seit einem Monat Teil unseres Lebens geworden ist und wir uns zu dritt eingespielt haben, macht es richtig Spaß ihm eine Babytrage und andere Dinge zu besorgen. Durch das Schwangerschaftsyoga habe ich tolle Frauen kennengelernt und mit Tipps vor allem von Müttern, die bereits ein Kind haben geholt. Im Wochenbett versuchen mein Mann und ich uns gegenseitig mit den alltäglichen Dingen im Haushalt und mit Leo abzuwechseln.

3. Trotz der langen und nicht einfachen Geburt ist für mich klar, dass ich auf jeden Fall noch ein zweites Kind möchte. Seit seiner Geburt bereichert Leo mein Leben jeden Tag mehr und schenkt mir jetzt schon unglaublich viel Freude!

Jessica Stüer

 

Jessica trägt Mantel und Hose von Anecdote, rosa T-Shirt von Kauf Dich Glücklich, schwarzen Sweater und Sneaker von Adidas, Leoprint-Hose von Boob Design.

1. Mein erster Gedanke? Um ganz ehrlich zu sein: „Ach du grüne Neune. Da liegt sicher nur ein Fehler vor.“ Und daraufhin habe ich gleich einen weiteren Test gemacht… Naja, ging dann aber wohl doch alles mit rechten Dingen zu und jetzt sind es nur noch 1,5 Woche bis zur Geburt. Die Zeit der Schwangerschaft ging dann super schnell rum und ich freue mich jetzt sehr auf den Kleinen und das was kommt.

2. Ich lasse alles ein bisschen auf mich zukommen. Wobei ich seit dem Mutterschutz etwas mehr Zeit habe mich vorzubereiten. Inspiration hole ich mir aus Social Media (Instagram und Pinterest) und schaue coole „Mamaberichte“ auf Youtube an, lese Blogs oder lausche der Hebamme. Da ich gerade selbst erst umgezogen bin, habe ich in der Wohnung noch einiges zu tun. Ein Kinderzimmer gibt es daher noch nicht, aber ein kleines Beistellbett im Schlafzimmer, ein Babykörbchen sowie eine Wickelecke. Alles andere kommt dann nach und nach. Das allerwichtigste für mich in der Schwangerschaft war aber der Sport. Ich war bis jetzt zum Schluss mindestens einmal die Woche, seit dem Mutterschutz dann so oft wie es geht bei „Mom in Balance“ oder beim Yoga. Glaube ohne den Sport hätte ich mich nur halb so wohl und fit gefühlt. 

3. Für mich an dieser Stelle noch gar nicht so leicht zu beantworten. Ich bin ja schon 39 und muss jetzt erstmal das erste Kind auf die Welt bringen. Und ob dann noch eins kommt? Man weiß es nie. Meine Oma hat meinen jüngsten Onkel damals z.B. auch noch mit 45 bekommen… Ich werde mich also mit dem Ersten herantasten und kann dann bald sicher noch ganz viele weitere tolle Argumente beisteuern! Aber soviel sei schon gesagt, an der Schwangerschaft würde es nicht scheitern. Die hätte ich mir viel beschwerlicher vorgestellt, als sie bislang auch nur annähernd war. Zudem habe ich jetzt schon den Eindruck, dass man durch Kinder die Welt nochmal neu entdeckt und es einem dadurch ganz neue Möglichkeiten eröffnet! Weil sie einen aus dem alten Trott holen und man sich plötzlich viel stärker fühlt, ein schönes Gefühl.

Elena Henkel

 

Elena trägt ein gelbes Shirt von Anecdote, einen Wende-Blouson von Levis und Sandalen über Kauf Dich Glücklich. Die Hose ist von Boob Design.

1. Wusste ich’s doch! Juhu! Und sofort danach: Auweia, gleich nochmal alles von vorne…(unser Sohn war zu diesem Zeitpunkt 15 Monate alt)

2. Ich habe mich sehr über die zweite Schwangerschaft gefreut, da ich mich nie besser und wohler gefühlt habe, als während meiner ersten Schwangerschaft. Doch die zweite Schwangerschaft ist schon was anderes. Konnte mich ja nun nicht mehr einfach ausruhen, wenn mir danach war. Nach der Schule (ich bin Grundschullehrerin) ging das Programm zu Hause weiter und abends, wenn Junis im Bett lag, hätte ich eigentlich gleich Unterricht vorbereiten müssen. Dafür war ich allerdings oft zu müde. Hab mich dann meist erstmal ausgeruht, um dann später nochmal was tun zu können. Lag dann oft erst gegen 0 Uhr im Bett. Das hat auf Dauer echt an meinen Kräften gezehrt, weswegen ich diese Schwangerschaft nicht immer nur genießen konnte. Aaaaaaber, außer der anfänglichen Übelkeit und kleineren Wehwehchen, geht es mir richtig gut und ich bin genauso erstaunt über das kleine Wunder in meinem Bauch wie beim ersten Mal. Was die Vorbereitungen angeht, bin ich etwas gelassener. Haben jetzt, 4 Wochen vor Termin, immer noch nicht alles vorbereitet. Bin gerade noch dabei, im Mutterschutz anzukommen und runterzufahren. Auch wenn wir schon routinierter sein werden, was den Umgang mit einem kleinen Babylein angeht, wird es doch eine Herausforderung mit zwei Kindern zu Hause. Davor habe ich keine Angst, aber Respekt und bin auch gleichzeitig so gespannt darauf, wie sich unser Sohn Junis (bald 2 Jahre) dann als großer Bruder macht. Da mein Mann selbstständig ist, ist er etwas flexibler was seine Arbeitszeiten angeht. Das beruhigt mich; vor allem für die ersten Wochen. Für Junis wird es super sein, einfach mal alleine mit Papa auf den Spielplatz gehen zu können, während ich mich zu Hause um unsere kleine Tochter kümmern kann. Ich habe mir aber auch vorgenommen, jeden Tag ein bisschen Mama-Junis-Zeit einzuplanen.

Tipps und Unterstützung hole ich mir meist in Form von Gesprächen mit Freundinnen mit Kindern oder bei meiner Mama.

3. Hm, also bei uns ist jetzt nach Kind Nummer 2 erstmal Schluss. Ich bin sicher, dass unser Leben mit zwei Kinder ausgefüllt und auch wunderbar erfüllt sein wird. Aber man soll ja nie „nie“ sagen…

Patricia Martin

 

Patricia trägt caramelfarbenen Mantel von Anecdote, corallefarbenes Tank, beides über Kauf Dich Glücklich. Hose von Boob Design.

1. Gute Frage – Stilldemenz lässt grüßen. Ich glaube es war so was wie „Krass, jetzt machen wir das wirklich“ und nicht mehr nur „wir wünschen uns irgendwann Kinder“. Irgendwann ist jetzt.

2. Wir hatten das große Glück schon während der Schwangerschaft eine wunderbare Hebamme (Sissi Rasche) an unsere Seite zu haben. Dank Ihr und der Tatsache, dass ich beim Schwangerschaftsyoga dann doch noch den Dreh raus gekriegt habe und mir nicht mehr nach dreimal tief einatmen schwindelig wurde, haben wir uns gut gewappnet gefühlt. Am Ende kam natürlich trotzdem alles anders als erhofft, aber das steht auf einem anderen Blatt. Gute Freundinnen und Cousinen die bereits Kinder haben, allen voran aber meine Schwester & Mama sind meine wichtigsten Ratgeberinnen. Mein Freund war die erste Zeit nach der Geburt zu Hause und hat im Anschluss ein paar Wochen halbtags gearbeitet. Ich gönne meiner Tochter und mir erstmal eine Auszeit von der Ofenkatze (meiner selbständigen Tätigkeit). Wenn ich dann wieder in der Backstube stehe übernimmt mein Freund die Verantwortung für das Baby-Entertainment in seiner Elternzeit. Danach sind wir mal gespannt wie desaströs die Kitaplatz Situation in Berlin wirklich ist. Soweit der Plan. Fragt mich in einem Jahr nochmal wie der Hase dann tatsächlich läuft.

3. Meine eigenen Geschwister sind für mich so wichtig, unersetzlich und der beste Grund für mich unserer Tochter auch eine Kindheit mit dem vollen Geschwisterprogramm (spielen, sich streiten, vertragen, gegenseitig Süßigkeiten aus’m Osternest mopsen, am Strand im Sand einbuddeln, ein Leben lang zusammenhalten…) zu wünschen.

Ulrike Schürmann

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Ulrike trägt das Go Girls Shirt von Kauf Dich Glücklich, Hose von Boob Design.

1. Ich war so so happy und einfach nur Dankbar – endlich!!!!!!!

2. Ich hatte so ein Glück und hatte nach den ersten drei Monaten, die doch von Übelkeit geprägt waren eine herrliche Schwangerschaft. Am Sonntag habe ich Termin und ich gehe immer noch zum Yoga und zum Sport. Ich fühle mich super und liebe meinen Bauch. Ich habe viel mit Freundinnen und meiner Schwester (sie hat 3 Jungs) gesprochen. Mein Mann und ich werden uns natürlich abwechseln… vor allem nach den ersten & Monaten wenn ich vormittags wieder arbeiten gehe. Nach dem Equipment im Kinderzimmer gehe ich wirklich davon aus, dass wir alle haben. Zur Geburt gibt es von meiner Mama noch den Stokke Stuhl – das ist das Einzige was gerade noch fehlt.

3. Naja vorstellen ja – jetzt will ich aber erst einmal die Kleine Dame auf die Welt bringen… aber so ein Geschwisterchen ist schon eine tolle Sache…..

Monika Müllerkarpe

 

Monika trägt ein dunkelbkaues Pregnancy-Still-Kleid von Boob Design. Blusen, Röcke, Schuhe und ein Hemdkleid von Kauf Dich Glücklich.

1. Ich hatte keinen besonderen Gedanken beim positiven Schwangerschaftstest, da ich mir davor schon ziemlich sicher war: An dem Morgen als verkündet wurde, dass Trump die Wahl gewonnen hat, war ich seltsamerweise trotzdem total glücklich und zuversichtlich, was die Zukunft angeht. Da wusste ich: Das müssen die Schwangerschaftshormone sein.

2. Ich fühle mich sehr gut auf die Geburt und die Zeit mit Kind vorbereitet, auch wenn ich weiß, dass es trotzdem wahrscheinlich erstmal eine riesige Überforderung wird. Tips und Unterstützung hole ich mir vor allem von meiner Mutter und meinem Vater, die drei Kinder großgezogen haben, und meiner besten Freundin, die letztes Jahr ihr erstes Kind bekommen hat. Ich habe auch eine sehr angenehme, entspannte Frauenärztin und, mit großem Glück noch vor einem Monat gefunden, eine super Hebamme. Außerdem wohnt meine Schwiegermutter aus Taiwan gerade für drei Monate bei uns, um meinen Mann und mich vor und nach der Geburt zu unterstützen. Davor hat mein Mann einen Großteil der Hausarbeit übernommen, um mir eine entspannte Schwangerschaft zu ermöglichen. Elternzeit werde allerdings erstmal nur ich nehmen.

3. Erstmal bin ich froh, wenn ich mein erstes Kind auf Welt bringe. Wobei ich so gerne schwanger bin, dass sie sich wirklich nicht beeilen muss. Da mein Mann und ich beide Geschwister haben, mit denen wir uns bis heute gut verstehen, haben wir auch für Little Li ein Geschwisterchen geplant, aber erstmal freuen wir uns auf sie. 

Luise Haas

 

Luise trägt eine Bluse, Blosuon und Schuhe über Kauf Dich Glücklich. Strumpfhose und Pencilskirt sind von Boob Design

1. Unser Baby ist ein Wunschkind und ich war sehr überrascht, dass es so schnell geklappt hat, schwanger zu werden. (So richtig begriffen, dass ich schwanger bin, habe ich es erst als ich die erste große  Ultraschalluntersuchung hatte.)

2. Wir ziehen 3 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin um und sind zur Zeit dabei To- Do- Listen abzuarbeiten. Es ist einerseits sehr anstrengend, aber andererseits macht es auch Spaß, eine neue Wohnung einzurichten und Dinge für das Baby zu kaufen. Die meisten Informationen und Tipps über die Babyerstausstattung habe ich hauptsächlich von Blogs, u.a. Mummy Mag. Die Online- Listen und Erfahrungsberichte sind sehr hilfreich. Außerdem habe ich mir viele Testberichte über Kinderwagen und die Berichte der Ökotest Zeitschrift 2017 durchgelesen. Wobei das nicht so hilfreich war, da in diesen Tests nur ein Ausschnitt von für uns relevanten Anbietern aufgelistet ist. Am Anfang wollte ich alles neu kaufen, doch ich habe schnell gemerkt, dass das nicht notwendig ist, gerade bei den Erstlingssachen. Vieles habe ich 2nd Hand über ebay Kleinanzeigen oder auf Flohmärkten gekauft. Ich kümmere mich hauptsächlich um die Dinge, die das Baby betreffen und mein Freund organisiert den Umzug. Die Entscheidungen treffen wir trotzdem gemeinsam.

3. Ich arbeite als Grundschullehrerin und habe diesen Beruf gewählt, weil ich Kinder sehr gerne habe. Diese Unbedarftheit und Leichtigkeit, die in den meisten Kindern steckt, bereitet mir große Freude. Es ist nie langweilig im Unterricht. Es muss zwar viel gepaukt werden, dennoch lache ich auch viel mit den Kleinen. Es ist erstaunlich wie viel Humor Kinder bereits im jungen Alter haben. Ich kann mir sehr gut vorstellen mehr als ein Kind zu bekommen, da ich finde, dass Kinder eine Bereicherung im Leben sind.

Anja Poehlker 

 

Anja trägt eine stilltaugliche Bluse und Tasche von Kauf Dich Glücklich. Die super bequeme Hose ist von Boob Design. 

1. Was war Dein erster Gedanke beim positiven Schwangerschaftstest? Ist das wirklich ein zweiter Strich? Ich freue mich mal ganz zaghaft und kaufe sofort noch einen zweiten, am besten digital, für Doofe: schwanger / nicht schwanger. Huch, wirklich schwanger. Riesengroße Freude!

 2. Wie gut fühlst Du Dich/bist Du auf die Geburt/ das Leben mit Kind vorbereitet? (Habt ihr beispielsweise schon alles zu Hause, von dem Du denkst, das man braucht? Wo holst Du Dir Tips und Unterstützung? Wie teilen dein Mann und du euch auf? usw.) Ich versuche mir noch nicht so viele Gedanken zu machen und lasse die Geburt noch gelassen auf mich zukommen. Auch wenn man viele Horrorstories hört, habe ich Vertrauen in meinen Körper, dass er das schafft. Ich will mich nicht verrückt machen, sauge aber trotzdem alle Mama-Artikel auf – am liebsten authentische Artikel, wie z.B. bei Mummy Mag, Little Years oder Edition F. Ansonsten schau ich auch täglich in meine Schwangerschaftsapp und staune, was sich da alles tut. Viel gekauft haben wir noch nicht, aber wir haben ja auch noch 3 Monate Zeit. Mein Mann unterstützt mich, wo er nur kann, ich bin mir sicher, dass er ein ganz toller Papa sein wird. Toll ist auch, dass er als Franzose noch mal eine ganz andere Sicht auf viele Dinge hat – eine enorme kulturelle Bereicherung. Für die Kindererziehung picken wir uns dann denke ich aus beiden Kulturen das Beste heraus.
 
 3. Wir sind ja “Schwangerschaftsjunkies” beim Mummy Mag, warum kannst Du Dir vorstellen, noch mehr Kinder zu bekommen? Fragt mich das, wenn Kind 1 da ist. Aber grundsätzlich auf jeden Fall. Ich habe selbst Geschwister und würde mir das für unsere Kleine auch wünschen.
 
Alina Mann

 

1. Bin ich (37) nicht zu jung für Kinder? Nein, im Ernst: ich war sofort überglücklich und habe mich riesig gefreut, da unser nun geborener Sohn es ein absolutes Wunschkind ist. Und natürlich das süßeste Kind der Welt, versteht sich.

2. Sowohl der Nestbautrieb als auch unzählige (und natürlich völlig gegensätzliche) Tipps von wirklichen und selbsternannten Experten aus unserem Umfeld haben natürlich auch vor uns nicht halt gemacht. Wir haben versucht, das trotzdem immer recht gelassen zu sehen und weder dem Ausrüstungs- noch Informationswahn zu verfallen. Wirklich gute Tipps bekomme ich von meiner Familie, meiner Hebamme (Luise Kaller for president!) und meinen engsten Freunden mit Kindern. Der beste Tipp ist sicherlich, sich nicht zu viele Tipps anzuhören. Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung haben nach meiner Erfahrung eines gemeinsam: es gibt kein Drehbuch. Also sollte man auch keins schreiben. Für mich ist entscheidend, dass in meiner Familie alle gesunden Ehrgeiz und das Herz am rechten Fleck haben. Deshalb sollen meine Kinder sich ruhig die Knie aufschürfen, sich im Dreck suhlen und ne 5 in Mathe nach Hause bringen. Wir ziehen ja hoffentlich keine Preußischen Soldaten groß.

3. Meine Schwangerschaft und die Geburt waren tolle Erlebnisse, die ich nie vergessen werde. Am Ende dann sein eigenes Kind in den Händen zu halten ist unbeschreiblich und letztlich wohl auch der ganze Sinn unserer menschlichen Existenz. Ein Leben ohne eigene Kinder kann und wollte ich mir nie vorstellen. Wir wollen noch ein zweites Kind und machen immer Witze darüber, dass das letzte Kind wohl am besten geboren werden sollte, ehe das erste anfängt zu widersprechen. Nicht, dass wir dann doch noch unsere Einstellung überdenken müssen.

 Tanja Albrecht-Deckstein
 
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1. Ehrlich gesagt, weiß ich nur noch, dass ich immer wieder abwechselnd auf den Test und die Anleitung geschaut habe, um auch ja sicherzustellen, nicht das falsche Ergebnis abzulesen. Ich war grade von einer New York Reise zurück, auf der ich rund um die Uhr unglaublich müde und ausgelaugt war. Eine sehr liebe Freundin hat mir daraufhin geraten, einen Schwangerschaftstest zu machen, denn das waren bei ihren Schwestern auch die ersten Anzeichen, als sie erfuhren, dass sie schwanger waren. Recht hatte sie. J

 2. Ich bin jetzt in der 40. Schwangerschaftswoche und freue mich sehr, dass es hoffentlich bald! losgeht. Besorgt haben wir tatsächlich gar nicht so viel. Die wichtigsten Sachen sind wohl Wickelkommode, Beistellbett und Kinderwagen. Ansonsten habe ich aber auch viel von Freundinnen und meiner Schwester Anne bekommen, die ist nämlich letztes Jahr Mama von meiner bezaubernden Nichte Helene geworden, von der unser Kleiner – wie in Großfamilien so üblich – nun einiges weitertragen darf. On top hat mir meine Hebamme Sissi für den Start noch ein paar schöne Basics in der tollen Baby Box von Winzig und Klein zusammengestell (Wolle/Seide Bodies, Hosen aus Wolle und leichter Baumwolle, Stricksöckchen, etc). Ist übrigens auch ein tolles Geburtsgeschenk oder Mitbringsel für die Babyshower. Die beste körperliche und mentale Vorbereitung war meines Erachtens meine Prenatal Yoga Gruppe. Ich gehe aktuell noch zwei mal die Woche zu meiner Trainerin Steph und mache die Übungen auch fast täglich zu Hause. Dabei kann ich einfach immer wunderbar entspannen. 

3. Ich bekomme ja grade mein erstes Kind und kann daher noch gar nicht soviel dazu sagen.  Allerdings bin ich in einer großen Familie mit drei Geschwistern und einem Haufen Cousins und Cousinen groß geworden. Heißt: Bei uns war immer was los zu Hause und das finde ich bis heute einfach herrlich erfrischend. Für mich gibt es nichts Schöneres als Weihnachten mit meiner Familie zu verbringen, die ja dank Schwager/Schwägerin in Spe und weiterem Nachwuchs immer größer wird. Ich fände es schön, wenn meine Kinder einmal die gleich Erfahrung machen können.

 

Für alle, die noch mehr zum vierrädrigen Gefährten auf den Bildern wissen möchten:

Der höhenverstellbare Kinderwagen Xplory von STOKKE ist ein kleines Allroundtalent, der in punkto Design viele Ansatzpunkte zur Individualisierung bietet. Unter anderem kann man die Textilausstattung wählen. Ganz neu ist die Stoffversion „Athleisure“ im sportlichen Design, welches wir auch in den Looks der Frauen aufgegriffen haben. Denn sportlich dürfen alle Mummys ihren Alltag mit den Minis nehmen…

  • Altersempfehlung: ab 6 Monaten bis ins Kleinkindalter – mit der passenden Babyschale schon ab der Geburt nutzbar
  • Belastbarkeit: bis 15 Kg
  • Verwendung: universell einsetzbar, geländetauglich
  • Klappmaß: 107(L) x 56,5(B) x 45(H) cm
  • Gewicht: gesamt 12,2 kg, Sitz 3,8 kg, Gestell 8,4 kg
  • Räder: Luftkammerräder, Vorderräder feststell- und schwenkbar, Federung
  • Lieferumfang: Fahrgestell, Sportsitz, Sonnenverdeck mit Blendschutz aus Athleisure-Textil, Einkaufstasche, Regenschutz, Moskitonetz
  • Funktionen Gestell: leichte Aluminiumkonstruktion, verstellbarer Schiebegriff, gut erreichbare Einkaufstasche
  • Funktionen Sportsitz: 5-Punkt-Sicherheitsgurtsystem, höhenverstellbarer Sitz mit variablen Positionen, Sicherheitsbügel, abnehmbares Sonnenverdeck aus atmungsaktivem Athleisure-Textil, Regenschutz
  • Der hohe Sitz erleichtert den Blickkontakt zum bzw. die Interaktion mit dem Kind und schafft so Nähe
  • In den Farben gray und marineblau (wie auf den Bildern) sowie in gray und coralle 

 Fotos:  Angela Elbing – coucou Kinderfotografie

Ein Gedanke zu „#momstobe im Interview

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