Gute Fahrt
So geht’s richtig!

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Mehr als 2,4 Millionen Unfälle werden in Deutschland im Jahr polizeilich registriert – Tendenz steigend. In Sachen Sicherheit sollten wir also keine Kompromisse machen, vor allem nicht im Straßenverkehr! Doch worauf kommt es bei der Kindersitzauswahl an? Wann muss welcher Sitz her? Worauf müssen Eltern achten? Wir haben einen Wegweiser erstellt.


Das ist bei der Modellauswahl zu beachten:
Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Kindersitzes sind natürlich die Anforderungen, die er im Alltag erfüllen muss: Muss die Babyschale oft von Hand getragen werden? Beispielsweise weil man im fünften Stock ohne Aufzug wohnt? Dann kann das Gewicht die Kaufentscheidung beeinflussen. Nutzen den Sitz auch Opa und Oma, Babysitter usw., um den Nachwuchs darin durch die Gegend ­­zu fahren? Dann sollte er unkompliziert zu montieren sein. Wenn man diese Fragen für sich beantwortet hat, geht die Entscheidung sehr viel einfacher.

 

So geht’s richtig:

1. Ohne Sitz, geht gar nichts!
Bitte liebe Eltern, nur weil es früher auch ohne Sitz ging, nehmt die Kleinen nicht mal eben kurz auf dem Schoß mit. Es ist schon zuviel passiert! Erst ab 12 Jahren und einer Körpergröße von 150 cm dürfen Kinder ohne Sitz in Autos Platz nehmen. § 21 Abs. 1a StVO Personenbeförderung

 

2. Gurte wirklich festziehen!
Viele Verletzungen bei Unfällen kommen zustande, weil die Eltern ihre Kindern nicht fest genug anschnallen. Es gilt: nach dem Anschnallen kontrollieren und gegebenenfalls nachziehen. Außerdem: dicke Winterjacken vor dem Anschnallen ausziehen – diese sorgen oftmals dafür, dass die Gurte zu locker sind und verrutschen!

 

3. Eine Liegewanne ist kein Kindersitz!
Nur weil es gerade so schön schläft, darf man das Baby nicht in der Kinderwagenwanne auf die Rückbank stellen. Auch nicht, wenn man diese festgurtet. Das Baby liegt darin völlig ungesichert und schießt bei einem Frontalaufprall nach vorne.

 

4. Denkt an den Beifahrerairbag!
Sollte die Babyschale oder der Kindersitz bei Euch auf dem Beifahrersitz mitfahren, muss der Frontairbag deaktiviert sein. Selbst bei kleinen Unfällen könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

 

5. Die richtige Montage ist das A und O!
Lebensgefährlich kann es werden, wenn der Sitz nicht richtig montiert ist, falsch herum steht, mit dem verkehrten Gurt montiert oder zu locker befestigt wurde. Sollten Eltern sich nicht ganz sicher sein, bitte lieber noch einmal zum Fachhändler fahren und kontrollieren lassen!

 


Für unser Mobility-Special haben wir uns einen Partner gesucht, der das Thema “Sicherheit” genauso ernst nimmt wie wir. Das Modell Zero. 1 von RECARO Child Safety ist einer der Testsieger aus dem ADAC-Kindersitztest 2016. Nun hat RECARO noch einen drauf gesetzt und mit dem Zero. 1 Elite sogar eine absolute Weltneuheit. Denn mit der integrierten, herausnehmbaren Babyschale gibt es nun eine All-in-One-Lösung für Kinder bis 105 Zentimeter – von Geburt an.


RECARO bietet seit über 100 Jahren Sitzsysteme im Auto, im Flugzeug oder im Rennsport an. Und dieses Know-how fließt natürlich auch in die Entwicklung von Kindersicherheitssystemen. Julia (35), Zweifachmama von Levi (4) und Milla (4 Monate), haben wir als sehr gewissenhaft kennen gelernt. Sie hat den Zero. 1 Elite von Recaro für uns Probe gefahren:

Die Fakten  vom Zero. 1 von RECARO Child Safety:

  • Von Geburt bis ca. 4 Jahre
  • 2,9 kg leichte, herausnehmbare Babyschale bietet grenzenlose Mobilität
  • 360° Drehfunktion
  • i-size Norm
  • Kontrollanzeige für die sichere Kombination von Trage und Sitz
  • Isofix-Installation
  • 3-facher Seitenaufprallschutz dank der Kombination aus Babyschale, Sitzstruktur und den ausklappbaren Seitenflügeln
  • HERO-Sicherheitssystem verhindert das Verrutschen und Verdrehen der Gurte
  • Variabler Sitzverkleinerer für eine optimale, ergonomische Passform
  • Liegeposition ist in beide Richtungen nutzbar
  • Preis: 699 Euro

 

Das sagt Julia:
“Ich erinnere mich noch genau, wie ich als Kind auf einer schnöden Styropor-Sitzerhöhung im Auto hin- und hergeplumpst bin. Es gibt Kinderbilder, die zeigen, wie schief und krumm ich da hing, sobald ich eingeschlafen war. Für meine Kinder möchte ich einen sicheren Sitz, der nicht nur gut aussieht, sondern auch die neuesten Funktionen und Sicherheitsstandards bietet. Levi saß bereits bis zu seinem vierten Lebensjahr in einem Reboarder – auch so lange wie möglich entgegen der Fahrtrichtung – und genau das soll Milla natürlich auch. Einfach weil es sehr viel sicherer ist. Was ich aber besonders toll finde, ist die Tatsache, dass ich keine extra Babyschale mehr benötige, sondern die in den Sitz sogar integriert ist. Das erleichtert mir wirklich einiges – und rechtfertigt auch den Preis!”

Weite Infos zu den Kindersitzsystemen findet Ihr gesammelt auf der Seite vom ADAC. Auch Ergebnisse vom Kindersitz-Crashtest findet ihr dort! Denk immer dran: Safety first! In Sachen Kindersitz gibt es nicht das einzig richtige, doch sollte auf keinen Fall in Puncto Sicherheit gespart werden! 

 

***Gute Fahrt!***

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