Digital Natives
– auch in Bullerbü dreht sich das Rad der Zeit weiter

Unsere Kinder sind die Generation „Digital Natives“, doch was bedeutet das eigentlich für uns als Eltern. Wir hatten frühestens im Teenageralter Handys, heute gibt es bereits Erstklässler mit eigenen Smartphones. Eine Entwicklung, die mich zum Nachdenken bringt…


Ich lese gerade ein schreckliches Buch – “Der Circle“. Die komplett transparente Welt ist die Folge von Zusammenschluss und Monopolisierung von Facebook, Google, Twitter und Co – als dunkles Szenario auf nice getrimmt, literarisch schwach umgesetzt. Das Schlimme ist, die Protagonistin hinterfragt nichts, lässt alles über sich ergehen. Privatsphäre ist schlichtweg verpönt und unmöglich. Beim Lesen möchte man sein Handy in die Ecke schmeißen (oder auch noch das Buch hinterher). Aber meine Realität sieht anders aus: Ich nutze mein Smartphone mehrfach täglich. Besonders zum Arbeiten, Kommunizieren und Fotografieren würde ich sagen. Können wir uns also leisten unseren Kindern die digitale Welt aus Angst vor negativen Folgen vorzuenthalten? Eine Welt, die sie so viel radikaler empfangen wird, wenn sie dann dabei sein sollen/dürfen, als es bei uns der Fall war. Wir sind ohne diese Medien aufgewachsen, weil es sie schlichtweg nicht gab und jetzt damit beschäftigt auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Generation unserer Kinder sind alle Digital Natives im fortgeschrittenen Stadium. Einzelne von ihnen werden es vielleicht schwer haben einzusteigen, wenn sie von der digitalen Welt zu lange ferngehalten werden. Und auch die Kinder, bei denen das versucht wird, werden durch das öffentliche Leben immer mit Medien und Digitalisierung konfrontiert sein. Ich denke also, man sollte seinen Kindern nicht die Chance verwehren, mit digitalen Medien groß zu werden. Dennoch ist mein Standpunkt klar: Das wichtigste ist und bleibt die reale Welt und sollte das sein, was die Kinder prägt. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich glaube meinen Kindern bisher bestimmte Werte habe vermitteln zu können. Dazu gehören Dinge wie, den Moment zu genießen und Familie, Freunde und die Natur zu schätzen und zu respektieren. Denn das Schönste für unsere drei Jungs ist wohl, wenn sie draussen spielen können. Das liegt nicht etwa daran, dass sie so selten die Möglichkeit dazu bekommen, sondern dass sie es ständig tun bzw. wir es zusammen erleben. Ich denke, das ist der Grundbaustein, denn wenn die Kinder erstmal die Priorität beim Richtigen haben, können digitale Medien wirkliche Anreize sein, haben aber nicht die Chance bei den Kindern zu stark in den Fokus zu rücken, was in meinen Augen als Risiko besteht. Dann kann die Digitalisierung als das genutzt werden was es ist. Eine Chance für vieles mit einschätzbaren Gefahren, wenn man bestimmte Parameter bei der Nutzung von Kindern beachtet.

Denn natürlich spielen nicht nur erzieherische Aspekte im Umgang mit Medien eine Rolle. Sondern auch wirkliche Bedrohungen. Gewalt, Pornografie etc. sind Dinge vor denen man Kinder wirklich schützen muss. Besonders dann, wenn es soweit ist, dass der Nachwuchs ein eigenes Handy bekommen soll, um beim Flügge werden nicht ganz aus den Augen zu geraten. Wie auf dem Schulweg zum Beispiel. Schön, wenn man dann per SMS informiert ist, dass das Kind in der Schule angekommen ist. Von Vodafone gibt es jetzt den Red+ Kids Tarif. Eine zusätzliche Partner-SIM-Karte für Kinder/Jugendliche mit entsprechenden Schutz-Mechanismen.

Diese Partnerkarte beinhaltet viele Dinge, die den Eltern, den Start der Kids in die eigene digitale Welt erleichtern. Dazu gehört eine Flat ins Vodafone-Netz, 200 Freiminuten in andere Netze und 50 Frei-SMS in alle deutschen Netze. Zudem kann ich das Surfverhalten in Grenzen halten in dem ich mit der MeinVodafone-App mein Datenvolumen an mein Kind verteilen kann. Unser Sohn möchte vor allem wissenschaftlichen Fragen recherchieren (übrigens am liebsten mit Siri). Es ist also nicht so, dass Online-Spaß auf Spiele reduziert ist. Zu bestimmten Zeiten kann ich Internetpausen einrichten, damit in der Schule, bei den Hausaufgaben etc. das Handy offline ist.

Alle Sicherheitseinstellungen des Handy-Kindertarifs basieren auf der bekannten JusProg-Jugendschutzsoftware. Außerdem ermöglichen kinderfreundliche Online-Filter nach Altersklassen ein sicheres Surfen auf das Alter meines Kindes zugeschnitten. Wie ich im Detail das Handy kindersicher machen kann wird hier gut erklärt. Bei dem Vodafone Tarif besteht außerdem auch auf der Kostenseite Kontrolle: bei Abo-Abschluss bis 30.10.2017 kostet der Tarif nur 10 Euro im Monat.

Das eigene Handy ist also der nächste Schritt in unserer digitalen Erziehung. Denn natürlich haben wir unsere Kinder bisher nicht von Medien ferngehalten. Der Fernseher ist für mich aber immer noch das schwächste Glied in der Mehrwertkette und kommt bei uns äußerst selten zum Einsatz. Er kann bei den Vorteilen einfach nicht so stark punkten wie andere interaktive Medien. Und diese Vorteile will ich meinen Kindern keinesfalls vorenthalten. 

Wer mehr über digitale Erziehung und die Nutzung von sozialen Medien erfahren will kann in die Vodafone Eltern-Ratgeber reinschauen. Oder am 21. September beim „Digitalen Elternabend“ teilnehmen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Dieser Artikel entstand in freundlicher Kooperation mit Vodafone.

Ein Gedanke zu „Digital Natives
– auch in Bullerbü dreht sich das Rad der Zeit weiter

  1. Meine Töchter sind erst 4 und 3 Jahre alt und haben bisher wenig Zugang zur Smartphone-Welt. Ich lasse sie darauf keine Filme gucken, dafür haben wir den Fernseher und Netflix, aber ab und zu schauen wir zusammen Fotos an. Ich peile an, dass sie mit 10 Jahren ein Smartphone bekommen, aber auch dann will ich nicht, dass sie „Smombies“ (Zusammengesetzt aus „Smartphone“ und „Zombie“) werden. Mal schauen, wie das wird.^^

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