Was tun, wenn das Baby zahnt?
5 Dinge, die ihr zu Hause habt

Es kommt der Tag für alle Eltern, an dem sie sich fragen, was mit dem Mini los ist. Es sucht Körpernähe, weint, wenn man es ablegt oder den Raum verlässt, schläft weniger und unruhig usw. Sofern das Baby nicht krank ist – weil da sind sie ja besonders anhänglich – kann man natürlich versuchen, sich das Verhalten anhand des Gebrauchsanweisungs-Klassikers “Oje, ich wachse!” mit einem der jeweiligen „Sprünge“ zu erklären. Falls das alles nicht hilft, bleibt noch das Zahnen…

Das Einschießen der Milchzähne in die Kauleiste ist bei manchen Babies schon mit 3, bei anderen erst mit 9 Monaten der Fall. Anzeichen hierfür: Dauersabber, Dauer-Finger im Mund, Dauer auf Dingen Rumkauen, weil es dolle juckt, Erbrechen, Durchfall, wegen der ganzen Keime, die somit in den Körper gelangen, rote Bäckchen, Fieber und der Clou: Dauer Schlecht Schlafen. Früher oder später entdeckt man dafür dann ein herausguckendes Zähnchen im lachenden Babymund – meist ein Schneidezahn im Unterkiefer. Egal wie, leiden können und wollen wir unsere Babies alle nicht sehen.

Für unsere Elternzeit in Spanien habe ich wohlweislich einen Beißring von Curaprox (siehe Foto unten), eine Zahnbürste für Quinn, denn erster Zahn heißt auch Zahnputzen, und Dentinox Gel eingepackt. Es gibt auch rein pflanzliches Zahnungsgel, das heißt dann Dentilin. Außerdem aus der Naturheilfraktion: Bernsteinkette, Veilchenwurzel und Osanit Kügelchen. Aber es helfen – wie so oft im Leben – auch die kleinen Dinge.

Hausmittel für ein zahnendes Baby
Und die meisten davon habt ihr sogar easypeasy zu Hause…

  • Gefrorene Wassermelone – kernlos oder Kerne eben vorher entfernen. Am besten ihr lasst noch ein Stück Schale dran, dann ist das ganze handlicher
  • Kalte Möhre – die können die Minis super in den Händen halten und eignet sich aufgrund der Härte auch für Babies, die noch keine Beikost bekommen
  • Kalte Gemüsegurke oder Apfelschnitze – beides ohne Schale und in Längstreifen geschnitten, beides jedoch leider glipschig
  • Muttermilch einfrieren und als Popsicles in die Hand drücken
  • Harte Brotkanten – bitte nur Brot ohne Körner, an letzteren können sich die Minis nämlich verschlucken, sobald der Teig durch den Speichel aufweicht


Ihr könnt natürlich darüber nachdenken, die meist eh schon unruhigen Nächte (muss übrigens nicht bei allen Babies so sein) auch gleich zum Abstillen zu nutzen. Oder eben nicht. Nein, sie beißen euch deshalb nicht ständig in die Brust…

Madeleines ABC Kolumne bei Mummy Mag

Janine ist Mama von Philo (4) und Quinn (9 Monate), Mitbegründerin des MUMMY MAG Paper, außerdem Autorin des Mama Styleguide, was sich beides – im Gegensatz zu so mancher Modeerscheinung – ganz vorzüglich mit dem Mama-Sein vereinen lässt. Und weil ihr neben der Mode noch viele andere Themen über den Weg sausen, die sie humoristisch garnieren kann, tut sie das auch hier!

 

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