Seit unseren zweiten Kindern sind wir bekennende LILLYDOO-Anhänger, was natürlich nicht nur daran liegt, dass unser (fast) aller Hebamme Sissi Rasche, die Markenbotschafterin der Marke ist, sondern einfach an dem Produkt selbst. Doch sind die Windeln wirklich so gut, wie wir dachten? Nach 18 Monaten können wir wirklich über einen Langzeittest sprechen und unsere Einschätzung soll euch natürlich nicht vorenthalten werden!

Eine Öko-Windel?

Zuerst einmal räumen wir aber mit einem oft gehörten Vorurteil auf, denn oft wird “Nachhaltigkeit” mit “Öko” gleichgesetzt und das ist so nicht richtig. Denn nein, auch LILLYDOO-Windeln sind nicht biologisch abbaubar, dennoch – und darauf kommt es unserer Meinung nach an – sind die Windeln besonders hautfreundlich.

Was das bedeutet? Ganz einfach:

  • Die Windeln werden in Europa nach den strengen ÖKO-TEX® Standard 100 in der Produktklasse 1 hergestellt 
  • Der Zellstoff, der in den Windeln enthalten ist, stammt aus FSC®- zertifizierter Forstwirtschaft.
  • Die verwendeten Materialien enthalten 0% Parfüme und Lotionen
  • Die verwendete Farbe enthält weder Schwermetalle, noch Blei.
  • Die Windeln sind vegan, von PETA garantiert, d.h. es werden keine tierischen Inhaltsstoffe verwendet und die Produkte werden nicht an Tieren getestet.

Übrigens gibt es unserer Meinung nach überhaupt keine Einwegwindeln, die ökologisch abbaubar sind und zugleich viel aushalten. Benutzte Windeln müssen nach gesetzlicher Regelung immer mit dem Restmüll entsorgt und verbrannt werden. Fäkalien dürfen nicht im Kompost entsorgt werden. (Leider werden laut Müllabfuhr immer noch viel zu viele benutzte Windeln in der gelben Tonne entsorgt, aber das ist ein anderes Thema). Wer also richtig Öko will, der sollte auf Stoffwindeln wechseln, oder, noch viel besser, es mal mit komplett „windelfrei“ probieren! Das möchte ich nicht, also verwenden wir die aus unserer Sicht bestmögliche Variante, die es derzeit auf dem Markt gibt.

Die Windel, das Tragen und die Saugfähigkeit!

Nach 18 Monaten mit LILLYDOO (bis auf kleine Aussetzer in Urlauben, weil wir doch nicht ausreichend Windeln dabei hatten) kann ich mal alle wichtigen Punkte zusammenfassen:

Die Saugfähigkeit:

ist fantastisch. Wirklich. Oskar steht seiner Schwester in Sachen Trinken in nichts nach, also wird da pro Nacht schon mal 1Liter getrunken. Klar, das schafft auch keine LILLYDOO-Windel, aber zumindest reicht einmal Wechseln. Zumindest meistens. Allerdings würde es uns lieber sein, wenn wir dem Oskar beibringen könnten, dass nachts nicht getrunken werden soll. Letzte Nacht waren es auch nur drei anstelle von sechs Flaschen. Ich habe also noch Hoffnung…

Der Tragekomfort:

das ist einer meiner liebsten Faktoren, denn LILLYDOO Windeln fassen sich so wunderbar weich und angenehm an, dass ich mir einfach vorstelle, dass sie wirklich für Babyhaut angenehm zu tragen sind. Das bestätigt mir auch Oskar, der sich meistens bereitwillig die Windeln anziehen lässt  – ist aber auch nur eine Interpretation meinerseits.

Der Auslaufschutz:

ist auch ziemlich gut. Also wir hatten in all der Zeit sehr wenig Unfälle – und die ließen sich dann wirklich nicht vermeiden. Das liegt dann aber meist an uns Eltern, weil Windel schon ziemlich voll waren und nicht rechtzeitig gewechselt wurden, nicht richtig zugemacht wurden, nicht eng genug am Bauch waren (keine Ahnung warum Männer oftmals die Windel oben locker zumachen? Das kann doch gar nicht dicht bleiben!), oder die Bündchen am Bein nach innen geknickt waren oder oder oder… 

Die Hautverträglichkeit:

ist top! Es würde mich auch wundern wenn nicht, schließlich wurden sie mit verschiedenen Zertifizierungen ausgezeichnet, wie ÖKO-TEX® Standard 100, ALLERGY CERTIFIED oder DERMATEST. Zudem sind sie auch frei von aus unserer Sicht unnötigen Stoffen wie Parfümen oder Lotionen. Natürlich kann ich das nur für Oskar sagen, aber ich hatte wie gesagt in Urlauben auch mal auf andere Windeln zurückgegriffen und die hatte er direkt nicht so gut vertragen. Ich achte allerdings auch immer darauf, dass jeden Tag auch etwas Luft an den nackten Popo kommt und habe das erste halbe Jahr vorzugsweise mit Wasser gewaschen, dann Feuchttücher. Wir sind total happy.

Die Größen:

das ist wahrscheinlich das größte Manko der vergangenen Jahre, aber LILLYDOO hat dazugelernt. Denn lange hieß es, Größe 4 wäre für Kinder von 7 bis 18 kg geeignet. Jetzt sind es nur noch 7 bis 10 kg, die Größe 5 für 10 bis 12 kg und ab 12 kg sollte man auf Größe 6 wechseln. Doch das Unternehmen hat auf Feedback von Kunden reagiert (auch ich hatte das natürlich zurückgemeldet) und die Größen nun angepasst. Mit Oskar bin ich bei Größe 6 angelangt  – alle Windeln Größe 5 die wir noch übrig hatten, haben wir an die Familien bei uns im Haus und in der Kita verteilt. Alternativ kann man aber auch ganz einfach kostenlos die Größen bei LILLYDOO umtauschen! Wir bleiben also ab sofort bei dieser Größe, bis wir irgendwann keine mehr brauchen. Oskar hat auf alle Fälle schon gute Tendenzen, denn er setzt sich am liebsten (natürlich mit Windel!) aufs Töpfchen und drückt fleißig. Bei Helene ging das damals nicht so früh los, aber irgendwann klappt es ja eh bei allen…

Das Abo:

rettet mich! Immer wieder. Seit 18 Monaten. Wirklich. Es gibt kaum eine größere Erleichterung im Alltag mit Wickelkind, als dass man sich darauf verlassen kann, dass jeden Monat pünktlich wie ein Uhrwerk die Windeln geliefert werden. Wir sind nämlich wahre Meister darin, solche Alltäglichkeiten gerne mal aus den Augen zu verlieren und am Abend zu merken, dass man es wohl nicht mehr durch die Nacht schafft. Gut, im Regelfall haben sich in irgendeiner Tasche immer noch ein paar Notwindeln gefunden, aber heute müssen wir uns zum Glück einfach gar keine Gedanken mehr dazu machen.  

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Zufriedenheit

Mein Langzeit-Fazit:

Ich liebe LILLYDOO-Windeln. Und das meine ich auch so. Wirklich. Ich bin total überzeugt von der Marke, den Produkten und dass es die beste Variante für uns ist. Aus dem Grund kann ich die Windeln auch wirklich aus tiefster Überzeugung empfehlen. Klar, es gab mal Packungen, da war ein Produktionsfehler, z.B. am Klebestreifen, aber all diese Dinge wurden bei der Produktion immer schnellstens behoben. Aus dem Grund hat es mich nie groß gestört oder dazu veranlasst, andere Windeln zu nehmen. Ganz im Gegenteil, wenn ich andere Windeln in der Hand hatte, war ich gleich weniger überzeugt. Natürlich, am Ende sprechen wir hier auch nur über Windeln. Aber ich bin einfach überzeugt davon, dass wir auch hier (wie bei allem) Acht darauf geben sollten, was wir konsumieren und warum. Darauf kommt es doch im Grunde immer an, oder?

Testet selbst die LILLYDOO-Windeln!

Wer jetzt gerne selbst einmal die Windeln (und das praktische Montats-Abo) testen möchte, der kann sich ganz einfach ein Testpaket nach Hause bestellen. Gezahlt wird lediglich das Porto, die Produkte gibt es umsonst.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit LILLYDOO.