Wer auf die Piste will, der braucht dafür natürlich die richtige Ausstattung – besonders Kinder, damit ihnen unterwegs nicht zu kalt wird und sie dadurch die Motivation verlieren. Allgemeine Tipps rund ums Skifahren mit Kindern habe ich euch letzte Woche zusammengeschrieben.
Auch nicht ganz unwichtig: Eure Kids sollten in der Lage sein, sich größtenteils ohne Hilfe anzuziehen (zugegeben: Handschuhe gehören hier zur Königsdisziplin…) – ich habe ein paar Ideen für euren nächsten Pistenurlaub zusammengesucht, die meisten Produkte habe ich in ähnlicher Form selbst schon gekauft/benutzt und kann sie daher guten Gewissens empfehlen. Ein Großteil der hier gezeigten Stücke sind nachhaltig produziert, äusserst robust, halten warm, sind bequem und lassen sich nach Nutzung an die kleineren Geschwister vererben (oder gut verkaufen). Und einige der Label bieten nicht nur Kindermode, sondern auch gleich die Ausstattung für die ganze Familie an.

Was brauchen Kids auf der Piste? Richtig: Zwiebelprinzip. Viele Schichten, die Luft speichern, die Feuchtigkeit vom Körper fernhalten, sind das A und O für einen warmen Tag ohne ein schnupfiges Ende. Starten wir mit dem untersten Layer, der direkt auf der Haut landet. Kinder im Skikurs bewegen sich zum Teil sehr viel und dann wieder sehr wenig. Heißt: es wird geschwitzt und dann womöglich gefroren. Die beste Lösung: Die richtige Unterwäsche. Wie schon im Skibeitrag geschrieben, ich schwöre auf Merinounterwäsche. Die gibt es z.B. von Dilling oder Icebreaker. Mindestens atmungsaktiv sollte sie sein.
Dazu dürfen auch die richtigen Socken nicht fehlen – aber Achtung, bitte achtet auf die Füße eurer Kinder, die Skischuhe sollten nicht zu klein, aber natürlich auch nicht zu groß sein.

Ist es arschkalt, kann eine Sturmmaske helfen und sowieso sollte immer ein Wind- und Wetterbalsam in der Jackentasche stecken, das hilft der zarten Haut beim Schutz gegen die Kälte.

Über die Unterwäsche trägt sich ein Fleeceoberteil (z.B. von Lupacoam besten – wer einen kleinen Ofen hat, für den tut es auch ein schlichter Baumwollpullover (z.B. von VAUDE) unter der Skijacke, sonst schwitzt sich der Nachwuchs einen ab.

Ich rate eher zu Skihose und Jacke, als zum Overall, zumindest, wenn die Kinder schon alleine aufs Klo gehen können. Am Ende hängt das Oberteil dann am Boden vor der Kloschüssel – auf einem klitschnassen Boden, denn hier gehen alle nur mit klitschnassen Skistiefeln aufs Klo. Die Kleinsten packt man aber am besten in ein Ganzkörperkondom und schnallt ihnen noch ordentliche Stiefel unter.

Wer sich die Skiausrüstung leiht, kann sich überlegen, sich zumindest einen eigenen Helm anzuschaffen, dann hängt nur der eigene Schweiß auf dem Kopf. Die Helme sind gefüttert und warm genug, eine Mütze braucht es eher nicht unterm Helm – nur für danach.

Und hier alle meine Favoriten für eure Kids:

Pullover von Lupaco 89 Euro (Größe 80/86 – 164/170)
Oder Pullover von VAUDE 30 Euro

Reimatec Schneehose Loikka 79,99 (Größe 92-140)

Unterwäsche:
Merinotop: z.B. von Dilling 25,99 (Größe 98-156)

Hose: z.B. von Dilling 25,99 (Größe 98-152)

Skijacke:
Von LUPACO 269 Euro
Von Namuk 220 Euro
oder von Reima 149,99 Euro (Foto oben)

Socken z.B. von Icebreaker für 15,95

Handschuhe
Fäustlinge, z.B. von Isbjörn of Sweden 50 Euro

Sturmhaube
Klar, schlicht und schwarz geht immer, die könnt ihr bei jedem Skiverleih so kaufen. Dann gibt es noch die Sturmhauben von Had in allen Varianten

Oder es gibt Grumpy Cat <3 (ab 38 Dollar – der Versand dauert etwas – aber lohnt sich, meine Kids – und ich – lieben sie, auch zum Radlfahren im Winter)

Skihelm z.B. von POC 145 Euro
oder von Scott 48 Euro

Skibrille von Bolle 29,95

Mütze für nach dem Skifahren
Z.B. von Marmot 34,95 oder Salewa 24,95

Von Reima:
Der Lapplander! Damit die Füße auch schön warm bleiben!
89,99

VIKING bietet Premiumschuhe an, für härteste Winterverhältnisse!
Zum Beispiel Tofte für 95 Euro

KAMIK hat auch einiges im Angebot. Zum Beispiel den Snowbuster! 45 Euro