Alle lieben Pizza – das beste Rezept so far
Familienpizza für alle, hier ist sie! Dieses Pizzarezept hat sich seit so vielen Jahren bewährt. Wir haben es immer wieder mal abgewandelt, aber grundsätzlich ist es immer geil und einfach umzusetzen.
Ihr braucht nichts, außer einen Ofen. Ein Pizzastein ist von Vorteil.
Falls ihr Menschen mit einem Gasgrill seid, könnt ihr die Pizza auch auf einem Pizzastein im Gasgrill backen. Aber auch ohne all den Schischi: Ofen reicht, lecker ist.
Seit wir das erste Mal diesen Pizzateig gemacht haben, möchte ich nirgendwo mehr Pizza bestellen oder Fertigpizza aus dem Supermarkt. Das Rezept ist – und ich wiederhole mich – einfach und wirklich lecker. Außerdem auch günstiger als jede gekaufte Pizza. Wenn es zu viel Teig ist, könnt ihr ihn auch einfrieren und zu einem anderen Zeitpunkt wieder auftauen.
Aber genug Bla bla. Hier das Rezept für eure zukünftige allerbeste Pizza.

Einfaches Rezept für Pizzateig – den weltbesten
Ihr braucht:
40g Frischhefe
500ml Wasser
30ml gutes Olivenöl
Prise Zucker
22 Gramm Salz
1kg Mehl Tipo 0 oder Tipo 00
(1 Pizzastein)
Für das Sugo:
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
(Rotwein)
Gemüsebrühe (1/4 l)
1 Dose passierte Tomaten
Pfeffer, Salz, Zucker, Zitronensaft und etwas gerebelter Oregano zum Würzen
Für den Belag:
Mozzarella oder Büffelmozzarella (eine Kugel pro Pizza)
Parmesankäse
Und so geht’s:
40 Gramm Frischhefe in 500 ml warmen (nicht kochendem!) Wasser auflösen, unter Rühren 30 ml gutes Olivenöl und eine Prise Zucker hinzufügen und das Ganze mit 22 Gramm Salz verquirlen. Dann folgt der Wechsel auf den Knethaken, der das schrittweise zugefügte 1 kg Tipo 0 oder Tipo 00 Mehl durchwalkt.
Dieses feingemahlene Pizzamehl gibt es mittlerweile in fast allen Supermärkten. Es erinnert an das deutsche Weizenmehl Typ 550, besitzt aber deutlich mehr Weizenkleber, wichtig für das spätere Formen des Pizzabodens.
Erfahrungsgemäß fügen wir dem Teig noch 30 bis 50 ml Wasser hinzu, so dass ein glatter Teig entsteht. Dieser lässt sich leicht aus Schüssel und Knethaken befreien und darf jetzt mit einem feuchten Geschirrtuch bedeckt in einer ausreichend großen Schüssel an einem warmen Ort für 30 Minuten angehen. Danach geht es für mindestens 24 Stunden (gern auch zwei Tage) in den Kühlschrank. Denkt daran, die Schüssel ordentlich zu verschließen, im Idealfall noch mit Frischaltefolie sichern, damit der Teig im Zaum gehalten wird. Es gibt auch Gärboxen, deren Anschaffung lohnt sich aber nur, wenn ihr öfter etwas mit wachsendem Teig macht. Es tut auch eine Schüssel!

Pizza it is
Ihr bekommt aus der Masse ungefähr sechs Pizzaböden. Nach der Ruhezeit kommt der Teig auf eine ganz leicht bemehlte Arbeitsplatte. Ihr teilt den Teig in mehrere Stücke, etwa 280g schwer und formt flache Kugeln. Die dann nochmal minimum eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Gegen Austrocknung ganz leicht bemehlen mit einem Geschirrtuch abdecken.
Solltet ihr feststellen: heute brauchen wir nicht so viel Teig, könnt ihr die einzelnen Kugeln auch unbemehlt einfrieren! Beim nächsten Mal dann einfach morgens aus dem Tiefkühler holen und abends belegen.
Solltet ihr einen Pizzastein haben, steckt ihn eine Stunde vor der Pizzabackerei in den Ofen bei Vollgas. Wichtig: Den Stein in den kalten Ofen oder Grill legen, damit er nicht bei zu großen Temperaturschwankungen Schaden nimmt. Der Stein sollte trocken sein und auch frei von irgendwelchen Rückständen. Je dicker der Stein, desto besser.
Pizza bauen
Die Arbeitsfläche etwas Hartweizengries bestreuen, gleiches passiert mit der Pizzaschaufel (wenn ihr eine habt). Grieß ist ein Trennmittel, geschmacksneutral und verbrennt nicht. Die jetzt fluffigen Teigkugeln mit der Hand flachdrücken und immer leicht diagonal auseinanderziehen, immer im Kreis arbeiten, Rand flachdrücken, damit am Ende ein runder geschmeidiger Teig entsteht. Vor dem Belegen am besten auf die Pizzaschaufel legen (damit ihr ihn dann einfach in den Ofen schafft). Nochmal zurechtzuppeln und belegen.

Das Sugo: kleingeschnittenen Knoblauch in Olivenöl anschwitzen (mit Rotwein ablöschen – andernfalls mit Gemüsebrühe) einreduzieren, mit etwas Gemüsebrühe und passierten Tomaten aufgießen und 30 Minuten leicht köcheln lassen. Gründlich mit dem Zauberstab durchmixen und mit Pfeffer, Salz, Zucker, frischem Zitronensaft und gerebelten Oregano abschmecken.
Mit einem Löffel dünn auf dem Teig verteilen. Mozzarella und Käse drauf. Und ab in den Ofen. Dauert nicht lang, schmeckt herrlich! Belegen könnt ihr die Pizzen natürlich auch mit allem anderen, was ihr so mögt. Und immer wieder abwandeln.



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