Alle Eltern die für ihren Mini einen Kitaplatz ergattert haben, wissen, dass der Start zeitlich leicht versetzt zu den Schulkindern, im Herbst nach der Sommerpause ist. Dann gehen die Eingewöhnungen in den neuen Gruppen (bei uns Nestgruppe) der Kitas bzw. Kinderkrippen los. Beim ersten Elternabend lernt man, wie das Eingewöhnungs-Konzept gedacht ist und auch, welche Dinge man alles mitbringen soll, damit die Minimenschen in der Kita perfekt ausgestattet sind. Bei jeder Kita ist diese Liste natürlich individuell verschieden, aber bestimmte Dinge stehen auf jeder Liste. Welche Erfahrungen wir darüber hinaus an euch mitgeben können, haben wir euch hier mal auf einen Blick zusammengefasst.

Diese Dinge brauchen eure Kids in der Kita:
eine Checkliste für den Kita-Start von A-Z

Hausschuhe,

sind ein MUSS für Kids, die in die Kita kommen, aber es gilt beim Kauf einiges zu beachten. Bei uns sind beispielsweise Stoppersocken nicht erlaubt, am liebsten werden Filz-Hausschuhe mit hohem Strickbund gesehen. Wenn dein Kind aber noch nicht sicher laufen kann, sind Lederpuschen, wie z.B. unsere eigene Kollektion mit Lieblinge besser geeignet. Krabbelkinder helfen reine Ledersohlen bei der Fortbewegung und erst mit dem regelmäßigen Laufen sollte man auf Puschen mit Kautschuksohle umsteigen. Turnschläppchen sind auch passé für Kita-Neulinge. Die Schuhe sollten die Füße warm halten, gut passen und eine sichere Bewegung gewährleisten.

Collégien

französische Hausschuhe mit Gummisohle,
in unzähligen Modellen, hier Rosa Einhorn

€29,00 inkl. MwSt.

Giesswein

Kinderhausschuhe Kronau Kids
in Anthrazit mit flauschigem Strickbündchen

€39,99 inkl. MwSt.

Lieblinge

Kinderschuhe mit Öko-Kautschuksohle
Mummy Mag Edition Lola

45,90 inkl. MwSt.

Lieblinge

Kinderschuhe mit Öko-Kautschuksohle
Mummy Mag Edition Lola

45,90 inkl. MwSt.

Milchflasche und Milchpulver,

werden bei den Kindern gebraucht, die noch Milchnahrung zum trösten oder einschlafen wünschen. Hier empfehlen wir: Geht auf Nummer sicher! Die meisten Erzieher*innen schaffen nicht, bei mehreren Minis Milchmahlzeiten vorzubereiten, deswegen bringt das was euer Kind trinken soll, schon fertig mit in die Kita. Im Sommer ist das heikel, wenn echte Milch in den Flaschen ist – die sollte dann am besten entsprechend kühl gelagert werden, damit sie nicht kippt. Ansonsten hilft die Kita bei der Umgewöhnung, denn zu den Mahlzeiten dort, gibt es in der Regeln eher pures Wasser oder Tee. Wenn aus den Mini-Tassen trinken aber noch nicht klappen will, können Trinkhilfen und Nuckelflaschen (mit Namen drauf) mitgebracht werden.

Pflegeprodukte,

dazu gehören Sonnenmilch genauso wie Wind-und-Wetter-Creme, besondere Feuchttücher oder Zinksalbe. Die Kitas sind für gewöhnlich mit normalen Produkten für die Windel-Pflege ausgestattet. Alles was darüber hinaus gewünscht ist, solltet ihr mitbringen. In den Monaten wo die Kids noch täglich bei Sonnenschein rausgehen, empfehlen wir eine Sonnenmilch im Kitafach, denn die Kitas übernehmen diesen Teil der Pflege nicht immer.

(Alle vorgestellten Pflegeprodukte gibt es bei DM oder im Online Handel.)

Weleda Calendula Wind- und Wetterbalsam

Lillydoo Feuchttücher mit 99% Wasser

boep Sonnencreme sensitiv LSF 30

Regenjacke, Matschhose & Gummistiefel,

das Trio Infernale, wenn man so will, denn selbst wenn das Kind bei dem größten Mistwetter ideal verpackt ist, wir Erwachsenen sind es häufig nicht und am Ende ist man entweder nass und krank oder gar nicht vor die Tür gegangen. In Kitas gehören die Regensachen aber tatsächlich zur Grundausstattung und selbst bei Regenwetter, wird gerne rausgegangen. Oder die Kita besitzt eine Wasserpumpe und liebe Erzieher*innen stecken die Kids in die Matschhosen, bevor sie damit rummoddern. Regenbekleidung gibts gefüttert und ungefüttert und unser Tipp, nehmt sie etwas größer, denn umkrempeln kann man immer, andersherum wirds schwierig. Für Gummistiefel gilt das gleiche wie für Wechselsachen: Checkt regelmäßig Größe und Passform, sonst drückts irgendwann am Fuß und der Spaß ist vorbei, bevor die Kids überhaupt draußen waren.

Schnuller,

für alle die Kids, die ohne den kleinen Tröster keinen Schritt vor die Tür machen können (wir haben Erfahrung, glaubt uns). Am besten bastelt ihr ein hübsches Schnullerband dran und verseht es mit dem Namen eures Kindes, denn entgegen von Omas weitläufiger Meinung, haben in der Kita fast alle Kids nen Schnuller dabei. Und die können sich je nach Modell eben auch 1:1 gleichen. Und wer nen entspannten Kinderarzt hat, bekommt auch erst rund um den dritten Geburtstag den Tipp, mal zu schauen, wie man das kleine Gummiding loswird. Ob dann mit Schnullerfee, Schnullerbaum oder Cold Turkey, ist dann ein anderes Thema für sich.

Spielzeug,

das ist eine Bitte-Nachfragen-Thema, denn Spielzeug gibt es natürlich in den Kitas und vielleicht ist eigenes Spielzeug explizit nicht gewünscht, damit die Minis sich nicht darüber in die Haare bekommen. Diplomatisches Geschick und Teilen lernen sie ja erst noch und kann man von Ein- bis Zweijährigen noch nicht so gut verlangen, wie von größeren Kids.
Bei uns hat sich ein Spielzeugtag eigebürgert, an dem jedes Kind etwas von zu Hause mitbringen darf. An allen anderen Tagen wird mit dem gespielt was in der Kita ist. Manche Kitas setzen auch (meist temporär) auf eine Kein-Spielzeug-Zeit und lassen die Kinder durch basteln, musizieren und andere Dinge wie Freispiel miteinander lernen und spielen. Wer das nicht kennt, aber gut findet, sollte einfach mal bei den Erziehern nachfragen, ob das bei euch auch mal möglich ist.

Wechselsachen mit Namensetiketten,

gehören ausreichend mitgebracht und sollten ähnlich wie bei einem langen Urlaub, auf jegliche Wetterlagen ausgerichtet sein. Dazu gehören langärmlige und kurzärmlige Bodies, Strumfhosen, Leggings, eine Strickjacke oder Pullover für kalte Tage, eine wärmere Hosen, Söckchen. Die Kitas haben meistens auch Wechselsachen vorrätig, also keine Panik, wenn der Wechselsachen-Beutel mal nicht perfekt ausgestattet ist. Woran ihr auf alle Fälle denken müsst, wenn euer Kind (wie meine) praktisch nie die Kleidung aus dem Wechselsachen-Fundus in der Kita benötigen: Größen regelmäßig checken und Kleidung austauschen, wenn zu klein. Die Beschriftung der Kleidung ist dann reine Formalie, damit sie sich wieder zuordnen lassen, wenn der Kitafreund damit ausgestattet wurde (weil, siehe oben, der Beutel nicht ausreichend Kleidung hergab).

Windeln,

sind ähnlich wie Pflegeprodukte nicht in allen Kitas von Hause aus vorrätig, deswegen müssen diese von den Eltern mitgebracht, beschriftet und regelmäßißig aufgefüllt werden. Es gibt auch Kitas, da werden eine Sorte für alle Kids gekauft und die Kosten werden über eine eigene Windelkasse getragen. Wer allerdings auf eine spezielle Windelsorte besteht, bzw. das Kind konkret nur bestimmte Windeln veträgt, bringt sowieso eigene Windeln mit. Informiert euch, wo ihr die Windeln lagern könnt, damit ggfs. gleich mehrere Packungen dagelassen werden können.
–> Stichwort: Mama Muli

Kein MUSS, aber zu schön um dran vorbeizukommen und immer ein tolles Geschenk: Kindergartenrucksäcke.
Die schönsten haben wir euch HIER zusammengestellt.

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Die Bilder stammen aus den genannten Online Shops. Das Aufmacher-Bild entstammt unserer Lieblinge x Mummy Mag Kampagne: Copyright Katja Hentschel
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