Berlins größte Buddelkiste!

sanddüne

Kinder lieben Sand! Warum ist es sonst wohl am Strand und auf dem Spielplatz am schönsten für sie.

Alle Berliner mal Hand auf’s Herz, wie gut kennt Ihr den Grunewald wirklich? Bevor ich Charlottenburger wurde, war das einfach ein schöner großer Wald zwischen Avus und Havelchaussee für mich, in dessen Seen man sehr gut schwimmen konnte. Inzwischen kenne ich diverse Wege und mit dem kennenlernen schrumpft ja auch meistens das Größenverständnis. Sich im Grunewald zu verlaufen, scheint mir inzwischen fast unmöglich (ok, mag auch am Iphone liegen). Keine Angst muss man also vor dem Weg zur 13,5ha großen Sandgrube haben. Erstens kann man die aufgrund ihrer Größe kaum verfehlen und zweitens liegt sie wirklich nah am S-Bahnhof. Wir fahren allerdings immer mit dem Rad. Meine Kinder sind etwas lauffaul und mehr aufs Rad konditioniert. Und wir mögen es auch wenn es schneller geht.

Foto 5

Die Sandgrube bzw. Düne liegt zwischen Teufelssee und Avus. In den Nachkriegsjahren bis 1983 wurde hier der märkische Sand abgebaut. Zurück blieb ein gigantisches Loch, welches über die Jahre hinweg von der Natur zurückerobert werden konnte. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten siedelten sich an, und so wurde das Gelände schon bald zum Naturschutz erklärt.

Foto 3

Nirgendwo sonst in Berlin gibt es einen solchen Berg aus Sand. Schon der Anblick des Riesen-Sandkastens löst bei Kindern wahre Glücksgefühle und Entzücken aus. Der Hang lädt nicht nur zum Runterrollen ein. Außerdem werden Burgen und Höhlen gebaut und Expeditionen vom Berg zum nahe gelegenen Tümpel unternommen, in dem es mehr Tierarten zu entdecken gibt als Mummy lieb ist. Ein kleines Picknick am Hang ist aber geradezu Pflicht. Wenn die Kinder derart gut beschäftigt sind, können wir mal kurz entspannen, dafür nehme ich auch jede Menge Sand in Kauf.

 

Saskia Hilgenberg hat mit ihren drei kleinen Orgelpfeifen die volle Ladung Jungspower zu Hause und weiß, was es heißt, auch mal an seine Grenzen zu stoßen. Sie trägt es mit Fassung und vor allem viel Liebe, denn die häusliche Si­sy­phus­ar­beit hat sowieso kein Ende. Doch auch wenn die Geburten ihrer drei Söhne ihr Leben auf den Kopf gestellt haben, blieb sie ihrer Leidenschaft für Fashion treu und lässt das Familienleben eher anekdotisch in ihren Beiträgen durchblitzen. Die Mitbegründerin des Mummy Mag arbeitet seit vielen Jahren frei als persönliche Stylistin, Fashionberaterin und Redakteurin. Muttersein ist für Saskia von jeher ein positiv besetztes Bild und das möchte sie auch mit dem Mummy Mag transportieren, um den Frauen in Deutschland Mut bei der inzwischen viel zu häufig gestellten Kinderfrage zu machen.

POST COMMENT

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert