SCHULE
Der Schulweg ist ein Kinderspiel

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Müssen wir unsere Kinder wirklich in die Schule fahren? Und sie am Ende sogar bis ins Klassenzimmer begleiten, um zu gucken, dass sie dort auch ja sicher und heil ankommen oder lohnt es sich, ihnen etwas mehr Freiheit und Verantwortung zu überlassen – wenigstens während der Schulzeit.

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Im Spiegel habe ich vor einigen Monaten gelesen, dass es sogar Eltern gibt, die sich während den Pausen hinter Büschen verstecken, um ihre Kinder auch wirklich zu jeder Zeit im Auge zu behalten.
Ich erinnere mich noch an meine Einschulung, ich war so scharf drauf, gleich am zweiten Tag allein zur Schule zu gehen und durfte das auch. Auf dem Schulgelände habe ich mich dann verlaufen und bin bei den Großen gelandet. Aber irgendwie hab ich das Klassenzimmer trotzdem gefunden und ich war sogar noch pünktlich. Ganz ohne meine Mutter.

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Die erste Schule meiner Tochter konnte ich von meinem Balkon aus sehen. Auch das Chaos jeden Morgen. Die SUV-Muttis, den BMW-Papi, den Bus-Hippie, sie alle waren da – natürlich gleichzeitig, parkten kreuz und quer, so dass es jeden Morgen Stau in der Straße gab. Das lief so lange, bis die Kinder irgendwann einen verzweifelten Brief vom Rektor in der Tasche hatten, der sie darum bat, die Autos entweder ganz zu Hause zu lassen oder sie an der Straßenecke vorher rauszuwerfen, die paar Meter würden sie ihren Kindern ja bestimmt zutrauen.

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Und tatsächlich, der Brief wirkte. Die Straße vor der Schule war wieder leer und der Stau verschob sich auf die Kreuzung vor der Schule. Das brachte so einiges an Besserung mit sich, denn natürlich standen immer wieder Autos im Stau, die mit der Schule nichts zu tun hatten, die wollten einfach nur durch und preschten los, sobald sie ihre Chance sahen. Das dort bisher trotzdem (meines Wissens) kein Kind umgefahren wurde ist schön. Oder pures Glück.

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Vielleicht mal das Auto stehen lassen

Natürlich gibt es für den ein oder anderen gute Gründe, das Kind (mal) mit dem Auto zur Schule zu fahren. Bus verpasst, Weg zu weit, verschlafen – das kann wirklich alles sein. Es sollte nur nicht unbedingt zur Regel werden (wenn die Schule für das Kind in Fußnähe oder mit dem Rad gut zu erreichen ist), denn 1. verstopft es die Straßen, 2. lernen die Kinder so nie ein gewisses Maß an Selbständigkeit (was Eltern dann wieder ganz gern den Lehrern in die Schuhe schieben) und 3. besteht schlicht die große Gefahr, mal ein Kind zu übersehen, das gerade die Straße überquert.

Meine Tochter war ziemlich Radfahrfaul, also musste sie mit dem Bus fahren. Im Sommer habe ich sie quasi gezwungen, mit dem Rad zu fahren – und ich bin mitgefahren – mein tägliches Sportprogramm, manchmal bin ich dann einfach weiter und direkt die 21 km um den Müggelsee gefahren. Wenn sie aber auf den Bus umstieg, bedeutete das für mich: 25 Minuten früher aufstehen. Und klar, wenn ich die Gelegenheit (also ein Auto) hatte, fuhr ich sie, die 25 Minuten mehr Schlaf waren es wert. Dachte ich.

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Kinder dürfen flügge werden

Irgendwann fand sich auch dafür eine Lösung: Ein neues, leichteres Rad machte aus dem Muffel eine „Gernfahrerin“. Dabei half ihr auch ein bißchen der gute Kumpel aus der Klasse, der bei Wind und Wetter trotzdem mit dem Rad zur Schule fährt. Sie hat sich ihm angeschlossen, Klassenkameraden sind eben irgendwann cooler als Mütter – ich wurde überflüssig.

Meine Tochter ist heute 12 und fährt seit der dritten Klasse wechselnd vom Vater (36 Min. mit dem Bus) oder mir (15 Minuten mit dem Rad) selbständig in die Schule. Die ersten drei Jahre bestand ihr Schulweg lediglich aus „über die Straße gehen“ und vom Vater zwei Stationen mit der S-Bahn fahren. Was wir merken: Sie ist enorm selbständig, vergisst selten was und funktioniert heute (besonders seit meiner Stilldemenz) wie mein zweites Gehirn. Ich glaube also: Mehr Freiheit heißt auch mehr Selbständigkeit. Oder?

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Mehr zum Thema Schulkind und unserer Schulwoche findet ihr hier: KLICK

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Dani schreibt seit 2007 ihr Familienreiseblogbutterflyfish und lebt mit ihrer Familie als ehemalige Fränkin in Berlin. Sie arbeitet zudem als freie Redakteurin, Grafikerin und Fotografin und war mal Informatikerin – weil eine Sache ist ja viel zu langweilig. Am liebsten fährt sie mit dem Auto und ihrer Familie durch und über die Berge oder wandert rauf und schläft auf ner Hütte. Mit im Gepäck: jede Menge Reise- und Technikideen - und immer und immer: Kinderkram! Inzwischen auch nen eigenen Kindermodeladen in Köpenick, den halben meter

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