Schwangerenkolumne – nur noch eineinhalb Monate

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Es ist kaum zu fassen – ich habe nur noch eineinhalb Monate bis zum Entbindungstermin und frage mich gerade ernsthaft: Wo ist eigentlich die Zeit hin? Gerade hatte ich noch eine versteckbare Kugel, jetzt Hämorrhoiden, einen schmerzenden Rücken und komische, krass realitätsferne, aber plastische Träume und ich fühle mich wie ein Walross, vor allem nachts, wenn ich mich von einer auf die andere Seite drehen will.

Aber sonst? Sonst geht’s gut oder was?

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Von der Sportskanone zum faulen Walross

Dabei lief eigentlich alles bisher sehr entspannt. Zwei- bis dreimal zum Sport und danach in die Sauna, weiterhin viel reisen und ich kann sogar immer noch meine Schnürsenkel selber binden – oder wahlweise die Zehennägel lackieren. Nicht, dass ich müsste, aber zu wissen: Ich komm da noch hin, das hat was.

Und jetzt habe ich ein bisschen Angst, dass ich die letzten beiden Monate am Ende tatenlos zusehen muss, wie mir mein Körper einen Strich durch alle meine mir selbst vorgenommenen Dinge macht. Aber ey, ich habe beschlossen: Nö! Bewegung ist gut, also: Weitermachen! 😉

Immerhin habe ich in meinem Fitnessstudio auch immer die Aussicht auf einen Saunabesuch und das ist quasi für mich, mein Gehirn und meinen Rücken eine Art Belohnung. Damit funktioniert es auch, sich mit dickem Bauch aufs Rad zu quälen (denn irgendwie ist der so langsam überall im Weg…)

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Die Erstausstattung, die Orga und ich

Neben dem Job – den ich als Selbständige ja noch eine Weile durchziehen werde, gibt es natürlich auch rund um’s Baby noch ein paar Dinge zu organisieren. Wir haben nämlich noch genau: Nichts. Na gut. Klamotten. Klamotten sind da. Und Schmusetücher, Spielbälle und sogar eine Testpackung Windeln.

Dabei sind da noch einige Dinge zu tun. Es braucht noch ein Babybett, einen Kinderwagen, eine Babyschale, mehr Windeln und eine Federwiege wäre vielleicht auch nicht übel. Und die Wickelunterlage fehlt auch, wo der Mann doch schon so einen Wickeltisch gebaut hat. Immerhin kann ich mich an Camillas Liste für Babys Erstausstattung entlang hangeln.

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Einziges Problem: Meine inzwischen immensen Konzentrationsschwächen. Ich schaffe es gerade mal, mich 20 Minuten auf etwas zu konzentrieren, dann habe ich meistens keine Lust mehr, könnte einschlafen oder mir fällt ein, dass ich ja noch was viel wichtigeres vergessen habe.

Mein Gehirn lässt mich also so nach und nach auch im Stich. Und die Hormone erst! Alter, ich habe eine große Fresse und auf einmal bin ich sowas von harmoniesüchtig und darf mir stattdessen aber immer anhören, dass ich total ausflippe mit meinen Hormonen. Und ich schaffe es auch, harmoniesüchtig und total angepisst gleichzeitig zu sein. Quasi Gurken mit Nutella essen, nur eben hormonell.

Das Schlimmste für mich ist zur Zeit allerdings: Ich lese überall, wie wichtig es wäre, sich gesund zu ernähren. Wenig „böse“ Kohlenhydrate. Viel gesundes Zeug. Und ich könnte mich täglich von einer Packung Raffaello, Schokoladentafeln und Limo ernähren. Limo mit mindestens 10g Zucker auf 100ml – damit wäre mein Tagesbedarf an Zucker also doppelt und dreifach gedeckt. Und das einzige Obst, welches ich zur Zeit mag? Bananen und Weintrauben – Kalorien- und Zuckerbomben galore.

Durch mein vernebeltes Hirn schaffe ich es aber eher selten, mich zu widersetzen. Und schwupp ist die Tafel Schokolade eingeatmet. Zusammen mit den fünf Raffaellos. Diese fiesen weißen Kokosbälle sind dann auch noch einzeln verpackt und JEDER KANN SEHEN, wie viele ich davon fresse. Ein schwaches: Ich hab die nicht alleine gefressen erntet meist nur ein mildes Lächeln. Jaja, schon klar.

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Auf den letzten Metern

Und organisationstechnisch? Ich bin (noch) nicht mit dem Vater des Kindes verheiratet, also brauchen wir hier auch noch ein paar Dinge, Vaterschaftsanerkennung, Sorgerecht, etc. Meiner Krankenkasse muss ich mitteilen: Ey, ich krieg bald ein Kind (denn ich habe Krankentagegeld und damit also auch Anspruch auf Mutterschutz – juhu). Dazu brauche ich aber erst noch eine Bescheinigung vom Arzt. Und huch, vielleicht sollte ich auch noch dem Krankenhaus bescheid sagen, dass es bei mir bald so weit ist. Und dann wären da noch die „Kleinigkeiten“ wie Elterngeldantrag und den ganzen Steuerkram besorgen. Janine hat hier mal die ganzen Ämtergänge aufgelistet. Und es gibt bisher weder eine Kita, noch einen Kinderarzt. Oh no. Ach ja, Babywäsche waschen.

Auch wenn mir eigentlich gerade mehr nach Kopf in den Sand ist, nach rumliegen und dem Trommelwirbel in meinem Bauch lauschen, als nach Orgabombe spielen. Aber auch hier: Nö! Weitermachen! Zumindest das Nötigste.

Ich wollte ja noch (mal) ausmisten, damit mehr Platz für Dinge ist, noch mal aufräumen und so viele andere Sachen, eine Pediküre, zum Frisör, ins Kino, zur Massage, Schwangerschaftsfotos (?) und eigentlich wäre auch ein Babymoon schön gewesen – und ha, da dachte ich: Das klappt nicht mehr. Aber auch den haben wir jetzt noch in eines unserer Wochenenden gequetscht und genießen die wohl letzte Auszeit zu Zweit (wir haben zwar schon zwei Kinder, aber die sind ja bereits sowas von stubenrein).

Aber eigentlich ist alles gut so wie es ist. Ich freu mich auf das neue Familienmitglied, organisiere jetzt noch die letzten Dinge (zum Beispiel eine kleine Party, bei der ich noch mal alle lieben Leute einlade, die ich nach der Geburt womöglich erst mal alle nicht mehr sehen will) und lege mich dann bald mal auf die faule Haut.

Der Körper macht mir immerhin schon klar, es geht Richtung Ende. Und das Baby da drin rumpelt gefühlt den ganzen Tag von A nach B und manchmal auch schon Richtung Becken. Also – auf in die letzten Wochen!

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Dani schreibt seit 2007 ihr Familienreiseblogbutterflyfish und lebt mit ihrer Familie als ehemalige Fränkin in Berlin. Sie arbeitet zudem als freie Redakteurin, Grafikerin und Fotografin und war mal Informatikerin – weil eine Sache ist ja viel zu langweilig. Am liebsten fährt sie mit dem Auto und ihrer Familie durch und über die Berge oder wandert rauf und schläft auf ner Hütte. Mit im Gepäck: jede Menge Reise- und Technikideen - und immer und immer: Kinderkram! Inzwischen auch nen eigenen Kindermodeladen in Köpenick, den halben meter

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