Weltraumschultüte DIY

Weltraum-Schultüte (nicht nur) für Mädchen: Eine besondere DIY-Idee zum Schulanfang

Eine Weltraum-Schultüte für Mädchen zu finden war im letzten Jahr zur Einschulung meine Aufgabe. Klar, kein Problem, dachte ich. War aber dann doch schwieriger, als erwartet. Denn es ist, wie es ist: Schultüten sind auch heute oft noch so hart nach Geschlecht sortiert – oder irgendwie für Eltern gemacht.

Eine Schultüte aus dem Weltraum ist meist irgendwas mit blau und grün und Aliens und naja, halt sehr „jungsig“. Mein Kind ist aber ein Mädchen, steht auf Weltraum, aber hätte es gern auch mit etwas pink. Milchstraßenmäßig. Realistischer. Tja, gab es nicht. Die Auswahl ist leider sehr einseitig.

Viele fertige Astronauten- und Weltraum-Schultüten waren sehr dunkel gestaltet oder wirkten eindeutig auf Jungs zugeschnitten. Andere Schultüten für Mädchen waren zwar bunt und verspielt, hatten aber mit Astronautinnen, Raketen oder dem Weltall wenig zu tun. Eine Schultüte, die modern, kindgerecht und besonders aussieht und dabei ganz unabhängig vom Geschlecht funktioniert, konnte ich einfach nicht finden.

Also blieb nur eine Lösung:

Die Weltraum-Schultüte ganz einfach selber machen.

Entstanden ist am Ende eine bunte und individuelle DIY Weltraum-Schultüte, die Sterne, Planeten und das große Abenteuer Schulanfang miteinander verbindet. Sie ist nicht typisch „für Mädchen“ oder typisch „für Jungen“, sondern vor allem eines: eine Schultüte für kleine Weltraumfans, die davon träumen, einmal nach den Sternen zu greifen.

Und das Beste: Eine solche Weltraum-Schultüte lässt sich mit wenigen Materialien und wirklich geringem Aufwand selbst gestalten und ganz individuell an das zukünftige Schulkind anpassen. Inspo habe ich unter anderem bei wlkmndys gefunden und mich beim Material und den Farben dann bei Modulor und Idee Creativmarkt inspirieren lassen. Und dann gebaut.

Im Folgenden zeige ich euch ungefähr, wie ihr diese Weltraum-Schultüte fix selber basteln könnt, auch ihr könnt Farben und Material natürlich nach Wunsch anpassen. Ich hab beim basteln kaum Fotos gemacht, so ist das eben, wenn die Zeit knapp wird. Aber generell kann man auch gut sehen, was zu tun ist.

Die Weltraum-Schultüte – das Material

Gekauft habe ich einen fertigen schwarzen Korpus bei amazon. Der ist mit 85cm ziemlich groß, aber es passt auch ganz viel cooles Zeug rein.

Buntes Krepppapier in gelb und lila
Ripsband (bunte Farben)
doppelseitiges Klebeband
irisierende Geschenkfolie
Glitzerklebetape
kleine Styroporbälle
Weltraumaufkleber

Die Kosten für die Schultüte belaufen sich übrigens auf ungefähr 30 Euro.

Die Weltraum-Schultüte – So geht`s

Die Styroporbälle habe ich bunt angemalt – alle Planeten sind da, Merkur, Venus, Erde und Mars sowie die äußeren Gas- und Eisriesen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Sie alle hängen final an bunten Ripsbändern, die auch gleichzeitig die Schultüte verschließen. Ich hab Aquarellfarben genutzt.

Den schwarzen Rohling habe ich mit einem silbernen Glitzerklebeband beklebt, damit er schick aussieht und danach mit verschiedenen Lilatönen und weißen Flecken besprenkelt, mit Hilfe einer Zahnbürste und Wasserfarben. So hat sie die Milchstraße auf der Schultüte. Geht natürlich auch in anderen Farben. Auf den Korpus habe ich zusätzlich Leuchtsterne, Raketen und Planeten aufgeklebt, aber eher sparsam.

Mit dem doppelseitigen Klebeband habe ich erst die irisierende Folie einmal rundherum aufgeklebt (schlagt ein paar Falten, damit sie schön aussieht) und danach ebenfalls mit doppelseitigem Klebeband noch das bunte Krepppapier dazu gepackt. Damit es noch etwas fluffiger aussieht, habe ich (siehe Bild) das Kreppapier eingeschnitten. Im Anschluss könnt ihr die Schultüte befüllen und mit den Planetenbändern zubinden. Das war es schon!

Ihr seid in der Farbwahl natürlich völlig frei. Das Kind war superhappy mit ihrer großen, bunten Schultüte und mit dem Inhalt sowieso.

Was ich reingepackt habe? Das findet ihr hier.

Weltraumschultüte DIY

Dani schreibt seit 2007 ihr Familienreiseblogbutterflyfish und lebt mit ihrer Familie als ehemalige Fränkin in Berlin. Sie arbeitet zudem als freie Redakteurin, Grafikerin und Fotografin und war mal Informatikerin – weil eine Sache ist ja viel zu langweilig. Am liebsten fährt sie mit dem Auto und ihrer Familie durch und über die Berge oder wandert rauf und schläft auf ner Hütte. Mit im Gepäck: jede Menge Reise- und Technikideen - und immer und immer: Kinderkram! Inzwischen auch nen eigenen Kindermodeladen in Köpenick, den halben meter

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