skating Saskia

Neulich war einer dieser seltenen Tage, an dem wir alle 4 Mummys beisammen saßen und unsere Kids beobachteten. Als kurz darauf die Frage aufkam, was unsere Kinder besser können als wir, dachte ich „Auweia, wie sollen denn da 10 Dinge ausreichen?“ Aber wie fast alles im Leben, kann man auch das mit einem Augenzwinkern betrachten und sich die zehn schönsten raussuchen. Also – we present – eine komplett unvollständige Liste, aber ein paar meiner liebsten Beispiele… 

1. Wegrennen! Ohja, dass können Kinder so gut und vor allem machen sie es ja so gerne. Denn wer von uns rennt schon freiwillig, wenn nicht zu Trainings- und Fitnesszwecken (boah, und nicht mal das derzeit leider mehr)…

2. „Nein“ sagen. „So bestimmt wie Philo das Wort ausspricht ist es noch nie über meine Lippen gekommen“, sagt Janine. Und ganz ehrlich, da bin ich leider anderer Meinung oder einfach zu streng? Denn so scharf wie mir das „Nein“ manchmal rausrutscht (in Gefahrensituationen! Ich erschrecke mich selbst manchmal, so bin ich da auf Zack), sagt das hier sonst keiner!

3. Sich auf Dinge konzentrieren. Ja, manchmal meine ich ernsthaft meine Jungs hören nicht richtig (also physisch), denn wenn sie so in ihren geliebten Büchern schmökern, sind sie schier nicht ansprechbar, denn es kommt oft null Reaktion… Wir Mütter dagegen müssen mit Augen, Ohren und Sinnen ständig überall sein. Da fällt der Fokus um so schwerer.

4. Wutanfälle bekommen können zwei- bis vierjährige natürlich ausserordentlich gut und völlig außer Konkurrenz. Aber da muss ich zu ihrer Verteidigung sagen: müssen sie doch auch! Wie sollen sie denn sonst Grenzen kennenlernen und sich einordnen und einschätzen können.

5. Mit essen spielen. Ja, da habe ich auch ein ganz besonderes Exemplar hier zu Hause. Wen’s tröstet, ich habe mal sehr erfreut gelesen, dass diese Kinder besonders schlau sein sollen. Vielleicht hilft das als Motivation beim putzen… Oder es ist so eine „hübsche Sauerei“ geworden, dass es erstmal fotografiert wird, wie in unserem aktuellen Paper zu sehen.

6. Ihren Willen bekommen. Und in gewissen Dingen ist das doch auch schön. Also dann, wenn es nicht darum geht, dass die Erdbeeren unter dem Joghurt sind und nicht oben drauf und man deswegen den ganzen Joghurt noch einmal neu machen soll… Sondern wenn einfach mal auf Kinder-Wunsch gekuschelt wird, obwohl man doch eigentlich noch Wäsche waschen, den Boden wischen, die Küche aufräumen muss…

7. Sich für Dinge begeistern. Damit kommen wir schon in eine sehr positive Richtung. Denn genau das ist es, wofür ich meine Jungs wirklich wahnsinnig bewundere und staunend daneben sitze, wenn sie mir voller Begeisterung stundenlang von Baggern, Drehleiterwagen und Pfefferspray erzählen können – und ich meine nicht die Inhalte!

8. Neugierig sein! Kindliche Neugierde auf alles was neu und unbekannt ist, ist das was den Menschen schlau macht, denn sie sorgt dafür, zu entdecken und nachzufragen. Wer nicht neugierig ist, lernt auch nichts. Vielleicht ist es deshalb auch mit zunehmende Alter so schwer, sich Dinge zu merken…

9. Die Zeit vergessen, Träumen, Genießen… und im absoluten Hier und Jetzt zu leben finde ich höchst erstrebenswert und versuche es mir jeden Tag bei meinen Kindern abzugucken oder es einfach nachzumachen. Sagt man nicht umsonst immer: „Durch Nachahmung lernt sich’s am besten?“

Kommen wir zu 10. der Kür, SPIELEN. Und dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Thanks to Melon Helmets and Vans.