E wie Erstes Mal Schwanger

E wie „Erstes Mal“

E wie Erstes Mal Schwanger

Na klar, da denkt man erstmal an das „Eine“. Ihr wisst schon, dass was man als Teenager noch als „das Eine“ bezeichnet. Gut dass sich das mit dem Alter legt und nach und nach fällt auf, jede Lebensdekade hat ein spannendes „Erstes Mal“…

Den Anfang machen wir als Teenager. Wir flimmern der körperlichen Vereinigung entgegen, wenn wir vom Kinder- in den Erwachsenen-Status wandeln. Wir wollen Zärtlichkeiten und Körperflüssigkeiten austauschen, und möglichst nicht darüber reden, weil alles noch so schrecklich peinlich ist… herrjemine.

In den Twens wollen wir das „Erste Mal“ richtig unabhängig sein. Wir wollen Ausbildung oder Studium abschließen, alleine wohnen und richtiges, eigenes Geld verdienen. Wir gehen bis in die Puppen tanzen und wollen nicht dass zu Hause jemand auf uns wartet, uns wohlmöglich daran erinnert dass wir unser Zimmer aufzuräumen haben. Die Zeiten des Sturm und Drang treiben uns in die Welt hinaus.

Und dann sind wir plötzlich Thirtysomething und haben diese neue „Erstes Mal“-Sehnsucht in uns. Sie begleitet die meisten von uns Frauen schon ein Leben lang. Immer wieder malen wir uns aus, wie es sein wird, bis der Wunsch so groß ist, dass wir es tun – wir werden Eltern. 

Statistisch gesehen liegt das Durchschnittsalter bei Frauen die zum ersten Mal Mutter werden aktuell bei 29 Jahren. Zu Männern werden diese Zahlen eher spärlich erhoben, aber bspw. ist das Durchschnittsalter der Männer in der Schweiz 34, bei Schweizerinnen 31. Tendenz insgesamt –älter-, auch in Deutschland und dem Rest Europas.

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis umschaue, passt das. Und das „Erste Mal“ der Dreißig ist wohl auch das Nachhaltigste. Nicht nur weil wir unsere Kinder die nächsten 2 Jahrzehnte bei uns haben und großziehen, nein, einfach weil es uns am tiefsten berührt. Weil sich ein Kreis schließt und wir manches begreifen, dass uns kinderlos verwehrt blieb. Ein indisches Sprichwort sagt sehr schön:

Der Schatz des Wissens ist solch ein großes Vermögen, aus welchem die Blutverwandten nichts wegnehmen können, der Dieb nichts rauben kann, und wenn du aus ihm noch soviel verteilst, wird es nie weniger.

So schaue ich glücklich auf die nächste/n Dekade/n.
Was wird wohl das „Erste Mal“ der 40er & 50er? Habt ihr dazu Ideen?
Könnt ihr in die Zukunft schauen? Dann los, her mit den Infos!
Zuerst gibt’s aber noch einen Blick in die Vergangenheit:

Have Fun 😛

 

Madeleine ist im Management einer internationalen Digitalagentur und leitet ein Geschäftsfeld in Berlin. Sie schafft es, das alles immer ziemlich leicht aussehen zu lassen, obwohl wir alle wissen, wie viel Arbeit dahinter steckt wenn man Job und Familie unter einen Hut bekommen will. Als Mutter ist sie eher der pragmatische Typ und hört am liebsten auf ihren Bauch und ihren Humor. Sie brennt für die Themen Gleichstellung, Arbeitszeitmodelle für Eltern, die Rettung des Hebammen-Berufs und natürlich ihre Familie. Chapeau!

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