Alexandra Maxeiner Alles Familie!

Kinderbücher zum Thema Tod & Sterben

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Der Tod, dieses abstrakte Wesen, begegnet uns als Kind „in einer idealen Welt“ dann, wenn alte Menschen von uns gehen oder wenn z.B. ein Haustier stirbt. Er begegnet uns auch in Märchen und in Geschichten und Gedichten, meist schwarz und düster,  und er hat dann nie etwas Schönes, ist immer eine Bedrohung und wir lernen ihn zu meiden.

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Wenn er uns dann wahrhaftig begegnet, steht uns kein Skelett mit Umhang und Sense in der Hand gegenüber, sondern wir treffen auf die Menschen die sich der Tod noch nicht geholt hat, auf gelähmte Menschen, geschockte Gesichter, Tränen. Wir selber sehen die Menschen die uns am nächsten sind und mit denen wir Schutz und Glück verbinden, weinen. Damit müssen wir von jetzt auf gleich umgehen lernen.

„In einer idealen Welt…“

Noch als ich ein Kind war, sagte man mir immer, wo ein  Mensch geht, wird auch ein neuer geboren. Das hatte immer etwas tröstliches für mich. Kinder, so sagt man, fangen mit 4-5 Jahren an, sich für den Tod zu interessieren. Sie verstehen dabei aber noch nicht, dass der Tod endgültig ist – aber wer versteht das schon. Als Erwachsene wissen wir, dass wir die Hülle der gestorbenen Person zu Grabe tragen, aber ihr Geist, ihr Lachen, ihr Gesicht, all das kann in unserer Erinnerung weiterleben. Kinder, so sagt man, interessieren sich ab dem Grundschulalter für alles “Praktische” rund um das Thema sterben. Um Friedhöfe, um das Aussehen von Särgen und Urnen, um Begräbnisse und das Warum wir Menschen beerdigen.

Es ist auch nicht selten oder gar unnatürlich, wenn kleinere Kinder danach fragen, ob jemand bald stirbt. Eine Trauerbegleiterin empfahl uns, Kindern auf solche Fragen immer ehrlich zu antworten. Erst recht dürfen uns solche Fragen nicht ärgern, denn ein Kind meint ja nicht, dass eine Person bald sterben sollte. Es ist einfach viel zu abstrakt. Und auf Erklärungen wie “Opa ist eingeschlafen” oder “Onkel Arnold ist von uns gegangen” sollten auf Empfehlung der Theologin und Pädagogin Christine Fleck-Bohaumilitzky besser verzichtet, dafür klar heraus gesagt werden “Opa ist tot”. Sie plädiert dafür, dass wir offen mit unseren Kindern reden und nicht Gefahr laufen, dass diese die Wahrheit von jemand anderem erfahren müssen. Das betrifft vor allem Todesfälle, bei denen der geliebte Mensch nicht aus Altersschwäche gestorben ist, sondern durch Krankheit, Unfall oder Gewaltverbrechen und man ggfs. dazu neigt, nicht auszusprechen, was passiert ist.

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In unserem Interview mit Oryanne Dufour, wenige Wochen vor ihrem Tod, erklärte sie uns, dass sich ihre sechsjährige Tochter auch für den Tod und das Sterben interessiert und sie daher Kinderbücher zur Erklärung zur Hilfe nimmt.

Wir haben uns in einer Buchhandlung beraten lassen und eine kleine Auswahl an Kinderbüchern zum Thema Tod zusammengestellt:

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„Wir haben viele Bücher über Tod, weil es als Thema eh mit 5 oder 6 Jahren aufkommt, aber nicht über Krebs. Und wir pushen das Thema auch nicht.“

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Claudia Gliemann
Papas Seele hat Schnupfen
Empfohlen ab 6 Jahren.

Handlung: Der Vater von Nele wird krank, seine Seele bekommt Schnupfen, und sie durchlebt Wut und Scham, stellt die Fragen die sie bewegen und lernt damit umzugehen.

3-fach preisgekrönt und ausgezeichnet, auch als Hörbuch,
19,80 EUR gebunden

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„Auch wenn Eltern dazu bereit sind, ihre Kinder aufzuklären, stellt sich für viele die Frage „Was kann ich meinem Kind zumuten und wie erkläre ich ihm das Problem, damit es nicht noch mehr verunsichert wird? Eine mögliche Antwort bietet das Buch „Papas Seele hat Schnupfen“. Es ist hervorragend geeignet als Grundlage für ein einfühlsames Gespräch mit Kindern.“

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Jutta Bauer
Opas Engel
Empfohlen ab 4 Jahren.

Handlung: Der Großvater erzählt seinem Enkel sein Leben, in dem sehr viel passierte und in dem er oft Glück hatte, denn sein Schutzengel bewahrte ihn vor manchem Unglück und half ihm in manch schwieriger Situation.

Ein Kinderbuch-Klassiker, auch als kleine Geschenkausgabe,
6,99 EUR gebunden, farbig illustriert.

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Marit Kaldhol, Wenche Oeyen
Abschied von Rune
Empfohlen ab 5 bis 6 Jahren.

Handlung: Sara muss Abschied nehmen, denn Rune, Saras beste Freundin, ist beim gemeinsamen Spiel am Wasser ertrunken. Das Buch erzählt von solch einschneidendem, schmerzhaften Erlebnis.

„Buch des Monats“ von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur,
12,00 EUR gebunden

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Heinz Janisch
Schenk mir Flügel
Empfohlen ab 3 Jahren.

Handlung: Schenk mir Flügel!, sagt der Engel, den das Kind auf ein Blatt Papier gezeichnet hat. Nicht die umständlichen, altmodischen will er, die mit den großen Federn, sondern etwas Neues und das Kind beginnt erneut zu zeichnen.

Verschwenderisch schöne Bilder von Selda Marlin Soganci,
14,95 EUR gebunden

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8 Göttergeschichten aus Indien
Aus dem Milchmeer entstand die Welt
Empfohlen ab 9 Jahren.

Handlung: Die Göttinnen und Götter des Hinduismus haben viele Gesichter und viele Namen, die Verwandtschaft ist verzweigt und nicht selten auch verzwickt. Anhand von 8 verschiedenen Geschichten wird der immer-währende Kreislauf des Lebens aus Entstehung, am Leben Erhaltung und Zerstörung erklärt.

Mit farbigen Bildtafeln, wunderschön erklärt,
19,00 EUR gebunden

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Inka Pabst
Als Oma immer kleiner wurde
Empfohlen ab 5 Jahren.

Handlung: Eine kleine Geschichte über das Abschiedsnehmen von Peppi und ihrer Oma, die immer kleiner wird, bis sie in Peppis Ohr passt und für immer bei ihr ist.

Mit zweifarbigen Illustrationen,
18,00 EUR gebunden

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Alfons Weber
Elisabeth wird gesund
Empfohlen ab 3 Jahren.

Handlung: Mit Bauchweh fängt es an. Die Kindergärtnerin schickt Elisabeth heim. Als die Schmerzen nicht aufhören, sorgen sich die Mutter und Elisabeths Geschwister. Die Untersuchung beim Kinderarzt zeigt: Elisabeth hat eine Blinddarmentzündung und muss operiert werden.

Als das Buch 1969 erscheint, ist das Aufsehen groß: So sachkundig und so kindernah, das war neu. Mit 26 Auflagen in der Schweiz und 12 in Deutschland wurde das Bilderbuch zu einem Best- und Longseller.
26,50 EUR gebunden

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Wolfgang Erlbruch
Ente, Tod und Tulpe
Empfohlen ab 4 Jahren.

Handlung: Alle Kinder fragen ihre Eltern irgendwann nach dem Tod und alle Eltern wissen das. In Wolf Erlbruchs Ente, Tod und Tulpe ist der Tod ein leichtfüßiger Begleiter, schon immer da, man merkt’s nur nicht: in poetischen Bildern und Geschichten wird eine Ente begleitet.

Mit vielen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hans Christian Andersen Preis,
14,90 EUR gebunden

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„Es ist entscheidend, dass sich das Kind in seiner Trauer von den Erwachsenen ernst genommen fühlt“, sagt Christine Fleck-Bohaumilitzky, dafür sollte man das Kind auch direkt selber fragen, was es fühlt und wie es sich vorstellt, wie mit ihm umgegangen werden soll. Gemeinsam einig sind sich die Trauerbegleiterin und pädagogische Experten darin, Kindern im Falle eines Todesfalls im unmittelbaren Umfeld, Stabilität durch gewohnte Rituale zu geben, damit klarer wird, „die Welt geht nicht unter“ (sie muss nur einen Moment angehalten werden…)

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Die Bilder stammen aus einer Online-Buchhandlung.
Das Aufmacherbild stammt aus dem Buch „Alles Familie“. 

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Madeleine ist im Management einer internationalen Digitalagentur und leitet ein Geschäftsfeld in Berlin. Sie schafft es, das alles immer ziemlich leicht aussehen zu lassen, obwohl wir alle wissen, wie viel Arbeit dahinter steckt wenn man Job und Familie unter einen Hut bekommen will. Als Mutter ist sie eher der pragmatische Typ und hört am liebsten auf ihren Bauch und ihren Humor. Sie brennt für die Themen Gleichstellung, Arbeitszeitmodelle für Eltern, die Rettung des Hebammen-Berufs und natürlich ihre Familie. Chapeau!

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