Little Guests

Wedding_Kids

Eine Möglichkeit und Berechtigung für ein wirklich teueres Kinderoutfit ist wenn Mutter- und Braut-sein aufeiandertreffen. Aber auch als Hochzeitsgast mit Kind(-ern) kann man mal ordentlich was auffahren. Ist nur eine finanzielle Frage und typbedingt. Ich finde das Outfit der Gäste ist immer auch ein Geschenk an den Gastgeber und signalisiert Respekt und Anerkennung. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass es teuer sein muss..

Wer Schmuddelfinken-Mami ist, so wie ich es bin, sollte eher nur bei der eigenen Hochzeit beim Kinderoutfit tief in die Tasche greifen (wegen ausgleichender Gerechtigkeit, da das Brautkleid meist auch nicht grad umsonst ist). Bei uns haben sich aber die Anzüge schon bewährt. Unsere Jungs waren nach unserer bisher auf vier weiteren Hochzeiten damit. Anzüge müssen nicht von Burberry und Co sein, sind aber tatsächlich in günstiger oft schwer zu bekommen oder ausverkauft. Allerdings haben sie auch zur Folge, dass sie zumindest bei uns pro Hochzeit einmal in die Reinigung müssen. Und das geht dann vielleicht ins Geld. Die werden immer wertvoller…

Und bei Mädchen macht das oben angepriesene Konzept dann vielleicht doch schon wieder nicht so viel Sinn. Denn welche Frau will schon zweimal im selben Kleid zu einer Hochzeit gehen? Naja ok, mit kleinen Mädchen kenne ich mich nicht so gut aus. Vielleicht ist es da auch noch gerade andersrum, weil es das Lieblingskleid ist und eigentlich Tag und  Nacht getragen werden muss?

Was man auf jeden Fall zum Thema Dress Code sagen kann, kleine Mädchen sind wahrscheinlich die einzigen, die neben der Braut weiß tragen dürfen. Irgendwie ist das sogar gerade angesagt. Vor allem, wenn Sie auch noch als Blumenmädchen im Einsatz sind.

Stella McCartney Tüllkleid Baby Girls oder auch als Rock für Girlz * Chloé Schuhe Baby Girls * Armani Anzug Boys * Blaues, gelbes und weißes Kleid Zara * Blouson und Shorts COS

 

 

Saskia Hilgenberg hat mit ihren drei kleinen Orgelpfeifen die volle Ladung Jungspower zu Hause und weiß, was es heißt, auch mal an seine Grenzen zu stoßen. Sie trägt es mit Fassung und vor allem viel Liebe, denn die häusliche Si­sy­phus­ar­beit hat sowieso kein Ende. Doch auch wenn die Geburten ihrer drei Söhne ihr Leben auf den Kopf gestellt haben, blieb sie ihrer Leidenschaft für Fashion treu und lässt das Familienleben eher anekdotisch in ihren Beiträgen durchblitzen. Die Mitbegründerin des Mummy Mag arbeitet seit vielen Jahren frei als persönliche Stylistin, Fashionberaterin und Redakteurin. Muttersein ist für Saskia von jeher ein positiv besetztes Bild und das möchte sie auch mit dem Mummy Mag transportieren, um den Frauen in Deutschland Mut bei der inzwischen viel zu häufig gestellten Kinderfrage zu machen.

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